Integrationsindustrie

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Als Integrationsindustrie bezeichnen kritische Stimmen den staatlich alimentierten Geschäftszweig der sozialpädagogischen Helferindustrie, dessen Aufgabe darin besteht, Migranten in die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland zu integrieren.

1 Stimmen[Bearbeiten]

Inge Kloepfer befand in der FAS:

„Deutschland lässt sich Integration viel kosten. Eine ganze Industrie lebt vom Eingliedern. Erfolge sind schwer zu greifen.“[1]

Seyran Ateş, eine deutsche Rechtsanwältin türkisch-kurdischer Abstammung, urteilte über die Entstehung der Integrationsindustrie:

„In den letzten Jahren ist tatsächlich eine Art ‚Integrationsindustrie’ entstanden, die davon lebt, dass Integration nicht stattfindet. [...] Dieser Trend wird nun durch diverse Gipfel fortgeführt, die Integrationskonzepte erarbeiten, nationale und regionale. Ein regelrechter Wettbewerb. Dabei wird nahezu blindwütig ausgeblendet, dass bei internationaler Betrachtung Integrationskonzepte keine Lösung sind. Ganz zu schweigen davon, dass vieles, was in den Konzepten steht, schon vor mehr als 30 Jahren niedergeschrieben wurde. Kleine und größere sogenannte Integrationserfolge helfen uns in Deutschland nicht weiter. Denn die Zahl der Problemfälle nimmt signifikant zu.“[2]

Noch deutliche Wort fand Michael Paulwitz, der in der Jungen Freiheit schrieb:

„Warum dieser Aufwand an staats- und gesellschaftszerstörerischer Energie, um mit vorsätzlichen und gezielten Rechtsbrüchen den ungehinderten Zustrom von Asylbewerbern in die deutschen Sozialsysteme zu erzwingen? Die Frage ist schnell beantwortet: Es geht um knallharte Macht- und finanzielle Interessen. Asyl ist ein Milliardengeschäft. Hunderttausende – manche schätzen bis zu einer Million Beschäftigte – leben hierzulande von der Integrationsindustrie: Sozialarbeiter und Asylanwälte, Kursanbieter, Betreuer, Dolmetscher, und nicht zu vergessen die bezahlten Lobbyisten in allerlei kirchlichen, halbstaatlichen oder öffentlich finanzierten Lobbyvereinen und ‚Hilfsorganisationen’ – sie alle leben gut vom Asylgeschäft, an dessen Ausweitung sie ein vitales Interesse haben.“[3]

Udo Ulfkotte stellte eine Rechnung an:

„Wir haben eine völlig absurde Migrationsindustrie entstehen lassen. 1252 Euro könnte jeder deutsche Steuerzahler rein statistisch gesehen jedes Jahr heute mehr netto in der Tasche haben, wenn wir nicht diese irrsinnigen Summen für bildungsresistente und kulturell rückständige (zumeist muslimische) Migranten ausgeben würden.“[4]

2 Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Milliarden für Migranten, gespiegelt als Webarchiv-Version: Inge Kloepfer: Milliarden für Migranten - Deutschland lässt sich Integration viel kosten. Eine ganze Industrie lebt vom Eingliedern. Erfolge sind schwer zu greifen.
  2. Seyran Ateş: Die Integrationsindustrie, Der Tagesspiegel am 7. Oktober 2007
  3. Michael Paulwitz: Die Zeitbombe tickt, Junge Freiheit am 24. August 2013
  4. Autor Ulfkotte: Sarrazin hat Recht!, Merkur am 29. August 2010

3 Interne Verweise[Bearbeiten]

4 Externe Verweise[Bearbeiten]

5 Andere Lexika[Bearbeiten]

Wikipedia kennt dieses Lemma (Integrationsindustrie) vermutlich nicht.