Hyperborea

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Hyperboreer Lebensraum.png

Hyperborea, ist einer der Namen, mit dem die alten Griechen fernwohnende und unbekannte Völker bezeichneten. (Hyperboreisch, nördlich, mitternächtlich).

Der Name Hyperboreer deutet auch darauf hin, daß man vorzugsweise die Völkerschaften des Nordens verstand, denn der Wohnsitz der Boreas befand sich nicht nur in Thracien. Ihr Lebensraum ist jedoch auch bis zum finnischen Meerbusen u. bis zum Kaukasus bekannt geworden.

Strābon, griech. Geograph, um 60 v. Chr. bis 20 n. Chr., aus Amasīa im Pontos beschreibt die Hyperboreer als ein fabelhaftes Volk, das durch die Überlieferung mit den Tempeln in Delos, Delphi und Tempe in Verbindung gebracht worden sei.

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1 Zitat von Strābon

Der Name Hyperboreer bedeutet, daß es hoch im Norden, noch über den Boreas hinaus, wohnt und daher von dem kalten Nordwind nicht getroffen wird. Allenthalben erscheinen die H. in ihrem milden, sonnigen und fruchtbaren Land als ein glückseliges Volk, ausgezeichnet durch Reinheit der Sitten und Frömmigkeit und von langer Lebensdauer. Sie wohnten in Hainen, lebten von Baumfrüchten und kannten weder Krieg noch Streit. Mit größtem Eifer lagen sie dem Kultus des Apollon ob, der vom Beginn des Frühlings bis in den Sommer hinein bei ihnen zu verweilen pflegte, und wurden weder durch Krankheit noch durch kraftloses Alter gestört.

2 Neuzeit

Van Windekens vertrat in den 1950er Jahren die These, die Hyperboreer seien eine primitive Kulturgemeinschaft gewesen, die im makedonisch-thrakischen Raum gelebt habe und in archaischer und klassischer Zeit zu einem mythischen Volk des Nordens umgedeutet wurden. Quelle: A. J. Van Windekens: Les Hyperboréens. In: Rheinisches Museum für Philologie 100, 1957, S. 164–169.

3 Literatur

  • William Sale: The Hyperborean Maidens on Delos. In: Harvard Theological Review 54 (1961), S. 75-89

4 Andere Lexika




  • Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 844.
  • Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 9. Leipzig 1907, S. 707-708.
  • Vollmer, Wilhelm: Wörterbuch der Mythologie. Stuttgart 1874, S. 262-263.

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