Gudrun Ensslin

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Gudrun Ensslin (* 15. August 1940 in Bartholomä; † 18. Oktober 1977 in Stuttgart-Stammheim) war eine deutsche Terroristin, Mörderin, Gemanistin und Buchautorin.

Sie studierte sie ab 1960 in Tübingen, Schwäbisch Gmünd und Berlin. Sie promovierte in Germanistik und gründete 1963 zusammen mit ihrem Kommilitonen und Freund Bernward Vesper einen Kleinverlag.

Aufgrund von zwei politisch motivierten Kaufhaus-Brandstiftungen am 2. April 1968 in Frankfurt am Main, bei denen auch Andreas Baader mitgewirkt hatte, wurde sie zu drei Jahren Haft verurteilt.

In der Folgezeit war sie Mitbegründerin der Rote Armee Fraktion und an zahlreichen Banküberfällen beteiligt. Im September 1970 gehörte sie zu der Gruppe um Horst Mahler, die nach Jordanien flüchteten, um sich dort militärisch ausbilden zu lassen.

Am 18. Oktober 1977 beging sie ebenso wie Andreas Baader und Jan-Carl Raspe Suizid in der Justizvollzugsanstalt Stuttgart-Stammheim Suizid. Irmgard Möller und die Anwälte der Gefangenen behaupteten, es habe sich um Mord gehandelt, der als Suizid getarnt worden sei.

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