Geschichte der Zuwanderung nach Dänemark

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Die Geschichte der Zuwanderung nach Dänemark erstreckt sich über mehrere Jahrhunderte.

1 Details

  • Eine tatsächliche Nettoeinwanderung war in Dänemark erst ab 1958 zu verzeichnen.
  • Im dänischen Wirtschaftsboom von 1960 bis 1973 erlebte man einen Arbeitskräftemangel, und warb viele Menschen aus der Türkei, Jugoslawien, Marokko oder Pakistan an.
  • Im Jahr 1973 wurde dann ein generelles Einwanderungsverbot erlassen. Ausgenommen waren Menschen aus den nordischen Ländern und der EWG.
  • Im Jahr 1985 wurde das Asylrecht verschärft.
  • Der Ausländeranteil in Dänemark betrug im Jahr 2000 mit 396.000 Menschen 7,4 %. Von diesen kommen 26 % aus den nordischen oder EU-Ländern.
  • In den letzten Jahren hat Dänemark eine immer restriktiverer Zuwanderungspolitik betrieben.
  • Für den Familiennachzug hat man sich ein Punktesystem der Nützlichkeit der Betroffenen ausgedacht. Wer keinen Job habe, keine Ausbildung und keine Sprachkenntnisse, der kommt als ausländischer Ehepartner nicht mehr nach Dänemark herein. Das System wird von Kritikern als menschenverachtend bis faschistoid bezeichnet.
  • Generell sind die Bestimmungen weitaus ausländerfeindlich als bsp. in Deutschland.
  • Nicht-Eu-Ausländer die einen Dänen heiraten bekommen erst ab einem Alter von 24 Jahren eine Aufenthaltsgenehigung. Das hat bewirkt, dass viele Dänen wegen ihrem ausländischen Lebenspartner das Land verlassen.
  • Um einen dänischen Pass zu bekommen muss man mindestens fünf Jahre im Land gelebt haben, und davon vier Jahre eine feste Arbeit gehabt haben. Zusätzlich muss man Sprachtests und Test über Kenntnisse in dänischer Kultur bestehen. Ausländer müssen zusätzlich ihren Glauben an demokratische Normen glaubhaft machen und eine Treueerklärung mit 17 Punkten abgeben.
  • Rikke Hvilshøj, Ministerin für Flüchtlinge, Zuwanderer und Integration begründete dies folgendermaßen:
"Wir wollen sicher sein, dass wir es mit Menschen zu tun haben, die aktive, engagierte Bürger sind und gezeigt haben, dass sie sich selbst versorgen können." [1]
  • Im Jahr 2000 wurde ein Gesetz zur Förderung der freiwilligen Rückkehr von Zuwanderern in ihre Herkunftsländer beschlossen. [2]

2 Links und Quellen

2.1 Siehe auch

2.2 Weblinks

2.2.1 Bilder / Fotos

2.2.2 Videos

2.3 Quellen

2.4 Literatur

  • Wolfgang Gieler (Hrsg.): Handbuch der Ausländer- und Zuwanderungspolitik - Von Afghanistan bis Zypern, LIT-Verlag, Münster, 2003

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