Che Guevara

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😃 Profil: Guevara, Ernesto
Russische Briefmarke des Jahres 2009 mit dem Bildnis Che Guevaras
Namen Che Guevara (Pseudonym)
Beruf Arzt und Paramilitär
Persönliche Daten
14.06.1928
Rosario/Argentinien
09.10.1967
La Higuera/Bolivien

Ernesto Guevara de la Serna, genannt Che Guevara (offiziell geboren am 14. Juni 1928 in Rosario/Argentinien, gestorben am 9. Oktober 1967 in La Higuera/Bolivien) war ein kommunistischer argentinisch-kubanischer Guerrillaführer, Politiker, Arzt und Massenmörder. Seit seinem Tod 1967 wird von dem Mythos Che gesprochen und sein stilisiertes Bild wurde zu einem weltweiten Emblem der Verweigerung und des Protests. „Doch in Wahrheit war der rastlose Guerillaführer ein todessüchtiger Doktrinär, der Stalin verehrte.“[1]

Über die Zahl der von Guevara direkt befohlenen Erschießungen gibt es keine genauen Angaben – mehr als 200 Fälle sind namentlich belegt.[2][3][4]

Eine Fotografie des „Che“ von Alberto Korda, Guerrillero Heroico gilt als berühmtestes fotografisches Abbild einer Person.[5] Sie fand sich - insbesondere nach seinem Tod 1967 - auf unzähligen Postern in den „Jugendzimmern“ rund um die Welt, oft ohne das Wissen seiner „Verehrer“, dass Che Guevara ein Massenmörder, Rassist, Homosexuellenfeind und Krimineller war.[6]

Aufgenommen wurde dieses Foto am 5. Marz 1960 auf der Gedenkfeier für die Opfer der La-Coubre-Explosion in Kuba. Kubas damaliger Diktator Fidel Castro[7] hielt auf dieser Gedenkfeier eine Rede, während Che aus der zweiten Reihe kommend kurz über den Rand der Tribüne ins Publikum schaute. In dieser Situation konnte Korda zwei Schnappschüsse von ihm machen, dann war er aus seiner Sichtweite wieder verschwunden. Alberto Korda arbeitete 1960 als Fotograf für die Zeitung Revolution und war der persönliche Fotograf von Fidel Castro.[8]

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1 Siehe auch

2 Weblinks

3 Einzelnachweise

  1. Richard Herzinger: Die Wahrheit über Che Guevara, Die Welt am 6. Oktober 2007: Vor vierzig Jahren wurde Ernesto "Che" Guevara in Bolivien erschossen. Sein Mythos als messianische Heilsgestalt und Heldenfigur ist ungebrochen...
  2. Gerd Koenen: Traumpfade der Weltrevolution, Kiepenheuer & Witsch, S. 187–192
  3. Ignacio Gutiérrez: Che what? in: The Liberal Conservative vom 15. Oktober 2007, abgerufen am 11. Oktober 2011 (englisch)
  4. Ivan García: Los fantasmas taciturnos de La Cabaña in: El Mundo vom 9. Februar 2011, abgerufen am 4. März 2017 (spanisch)
  5. Maryland Institute of Art, zitiert von BBCNews, 26. Mai 2001
  6. Was Che Guevara a racist?, abgerufen am 4. März 2017 (englisch)
  7. Fidel Castro und die Geschichte Kubas
  8. Mirja Fürst. «Zeitgenössische Mythen und ihre gesellschaftliche Konstruktion, Rezeption und Funktion - Das Bildnis Che Guevaras» GRiN Verlag 2010. ISBN 978-3-640-77954-3

4 Andere Lexika




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