Die Welt

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DIE WELT
Logo von "Die Welt"
Beschreibung deutsche Tageszeitung
Verlag Axel Springer AG, Berlin
Erstausgabe 2. April 1946
Erscheinungsweise montags - samstags
Verkaufte Auflage (IVW 4/2009, Mo–Fr) 260.177[1] Exemplare
Reichweite (MA 2011 Presse I) 0,71 Mio. Leser
Chefredakteur Dagmar Rosenfeld
Herausgeber Stefan Aust
Weblink http://www.welt.de/
Artikelarchiv Mai 1995 ff.
ISSN 0173-8437
CODEN WLTTAV


Die Welt (Eigenschreibweise: DIE WELT) ist eine deutsche überregionale Tageszeitung der Axel Springer AG. Die politische Ausrichtung der Zeitung war ursprünglich bürgerlich-konservativ, heute vertritt die Zeitung sowohl neoliberale als auch kulturell linke Ansichten.

1 Geschichte

Die Welt wurde in der britischen Besatzungszone in Hamburg gegründet (Lizenzpresse) und erschien das erste Mal am 2. April 1946. Seit 1953 ist sie im Besitz der Axel Springer AG. Die Produktion der Papierausgaben von Welt kompakt und des Hamburger Lokalteils der Tageszeitung Die Welt wird Berichten zufolge voraussichtlich zum 31. Dezember 2019 eingestellt.[2]

2 Ausrichtung

Die WELT vertrat konservative Standpunkte, in außenpolitischen Belangen verteidigt sie zum Beispiel das Existenzrecht des Staates Israel. Die Ausrichtung hat sich in den letzten Jahrzehnten verändert.

3 Welt online

Die Website der Zeitung wurde 1995 gestartet und bietet ein kostenloses elektronisches Zeitungsarchiv aller Artikel seit der Digitalisierung ab Mai 1995.

Am 12. Dezember 2012 führte Die Welt als erste überregionale deutsche Tageszeitung für den Abruf digitaler Inhalte ein Bezahlsystem ein. Nutzer konnten seitdem pro Kalendermonat 20 Artikel kostenlos abrufen, danach wurde beim Abruf eines weiteren Artikels der Abschluss eines Abonnements verlangt. Dieses kostete mindestens 4,49 Euro für einen Monat (Stand September 2013).

Am 7. August 2013 wurde bekanntgegeben, dass die Zahl der digitalen Abonnenten der Welt zum 30. Juni 2013 etwa 47.000 beträgt. Obwohl der Verantwortliche von WELT online bei einer Tagung des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger ein halbes Jahr nach Einführung eine positive Bilanz erklärte und die Nutzerzahlen als „ermutigend“ bezeichnete, drückten Bezahlschranken, wie auch bei BILD eingeführt, den Gewinn.[3]

Welt und N24 haben seit der zweiten Jahreshälfte 2016 ein kooperatives Design. Die Bezahlschranken wurden übergangsweise abgeschaltet, man konnte beliebig viele Artikel lesen. Im Jahr 2017 gehörte Die Welt zu den zehn meistzitierten Quellen in der deutschsprachigen Wikipedia.[4]

4 Weblinks

5 Andere Lexika



6 Einzelnachweise

  1. Mit Welt Kompakt
  2. Eine „Welt“ ohne Hamburg, taz.de, 7. Oktober 2019
  3. „Bezahlschranken drücken Springer-Gewinn“, Handelsblatt (handelsblatt.com), 6. November 2013
  4. Analysis of References Across Wikipedia Languages. In: Communications in Computer and Information Science. 756, 2017-09-23 , S. 561–573. doi:10.1007/978-3-319-67642-5_47

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