Vulgata

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Als Vulgata (von lateinisch vulgatus = im Volk verbreitet) wird die lateinische Bibelübersetzung bezeichnet, die sich seit der Spätantike gegen andere lateinische Übersetzungen durchgesetzt hat. Der Ausdruck selbst ist nachmittelalterlich[1] und war nicht auf die Bibel beschränkt: Der Begriff konnte also auch für andere populäre Bearbeitungen literarischer Stoffe verwendet werden. Allerdings ist das heutige Begriffsverständnis meist auf den Bibeltext beschränkt, mit dem sich das Konzil von Trient (1545 bis 1563) befasste. Martin Luther setzte sich ausführlich damit auseinander. Die Zusammenstellung der Vulgata erfolgte wahrscheinlich im 4. Jahrhundert unter Papst Damasus I.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Peter Stotz: Die Bibel auf Latein – unantastbar? Zürich 2011 (=Mediävistische Perspektiven, 3), S. 9.