Verteilte Stromerzeugung

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Verteilte Stromerzeugung liegt vor, wenn beispielsweise Kohle an einem Ort verbrannt wird, und das frei werdende Kohlendioxid an einem gegebenenfalls auch weit entfernten Ort gespeichert werden soll.

1 Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad solcher verteilten Anlagen der sogenannten Kohlendioxid-Sequestrierung wird bisher nicht transparent publiziert.[1] Der Wirkungsgrad wird mit Sequestrierung bestenfalls 2/3 des bisherigen Standes der Technik, also voraussichtlich um 40-50 % geringer als bisher, somit erheblich schlechter ausfallen, als der Wirkungsgrad herkömmlicher kompakter Stromerzeugung. Damit wird wieder die Effizienz von Karftwerken um etwa 1930 erreicht.

Der Wirkungsgrad bezeichnet den frei verfügbaren Anteil elektrischer Energie und der gegebenenfalls frei verfügbaren Wärmeenergie im Verhältnis zur eingesetzten Primärenergie. Der andere Teil der eingesetzten Primärenergie geht als Entropie unwiederbringlich verloren.

Insbesondere der Energieverbrauch für den Gastransport wird den Wirkungsgrad eines modernen Kohlekraftwerks von typisch 40-45 % auf Werte unter 35 % sinken lassen, was dem technischen Stand der dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts nahe kommt.

2 Technische Machbarkeit

Die Verpressung von Kohlendioxid ist technisch möglich. Die Sinnfälligkeit ist weder abschließend hinterfragt noch bewiesen.

Zusammengenommen können die Lagerkapazitäten allein in Europa angeblich den den Kohlendioxidausstoß vieler Jahrzehnte aufnehmen. Nachprüfbare Zahlen dazu liegen nicht vor.

Bedauerlicherweise ist noch nicht zu bestimmen, wie hoch die Kosten ausfallen werden, wer die Kosten dafür tragen soll und ob sich die deutsche Volkswirtschaft dieses Verfahren leisten kann und die deutsche Bevölkerung sich dieses Verfahren leisten will.

3 Behauptete Gefährdungen und Schüren von Angst

Da in unterirdischen Lagerstätten Erdgas über Jahrmillionen sicher eingeschlossen war, sollten die unterirdischen Hohlräume auch das Kohlendioxid dauerhaft halten können. Hinzu kommen mögliche Lagerstätten in sogenannten Aquiferen – tief liegenden, salzhaltigen Grundwasserleitern, von denen sich die Geologen ebenfalls eine hohe Lagersicherheit versprechen.

Getreu dem Floriansprinzip (Heiliger St. Florian, verschon mein Haus, zünd' andere an) formieren sich die ersten Bürgerinitiativen, die angebliche Gefahren aus der unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid thematisieren. Dabei wird wahrheitswidrig übersehen, dass es keine Begründung für solche Behauptungen von Gefahren gibt, außer dass es seit Beginn der modernen Technik nie eine völlig gefahrfreie Technik gegeben hat.[2][3][4]

Es wird sich zeigen, wer diese Bewegungen initiiert. Tatsächlich sind unterirdische Speicherungen beispielsweise für Öl oder Erdgas bisher in keinem Fall eine Gefahr für die Anwohner gewesen. Für ein nicht reaktives Gas, wie Kohlendioxid, ist eine Gefährdung daher mindestens so unwahrscheinlich, wie die Apologeten der Kernenergie dies für eine Gefährdung durch Kernkraftwerke behaupten.[5]

Inzwischen wird zur Erreichung höherer Aufmerksamkeit der Ansatz der Speicherung von Kohlendioxid bereits skandalisiert. [6]

Weiter wird erkennbar, dass die unterschiedlichen Fraktionen der Umweltschützer neue Schauplätze der Auseinandersetzung aufmachen.[7]

4 Volkswirtschaft

Die wirtschaftlichen und die politischen Interessen der an der politischen Diskussion Beteiligten sind nicht offenbar. Eine Synopse der aktuellen Diskussion lässt erkennen, dass Interessenpolitik einen großen Anteil der Diskussion im öffentlichen Raum einnimmt. Falschbehauptungen sind dabei erkennbar nicht verpönt.[8]

Anlagen der verteilten Stromerzeugung sind technisch nicht effizient, aber politisch gewollt. Die Sinnfälligkeit dieses Vorgehens erschließt sich nur unter der Hypothese, dass die Erhöhung des Gehalts an Kohlendioxid in der Atmosphäre das Klima verändert. Der volkswirtschaftliche Schaden solcher politisch motivierten scheinbaren Lösungen ist bisher aus keinem bekannten Modell einzuschätzen.[9]

Die politischen Entscheider in Deutschland verschweigen dabei[10], dass diese zu einer Erhöhung der Energiepreise führen wird. Es ist zu hoffen, dass die ganze Reihe wissenschaftlicher Studien zur Speicherung von Kohlendioxid in möglichen Lagerstätten, vor allem in ehemaligen Erdgaslagerstätten im Zustand der Studien zu Ende geführt wird.

5 Europäischer Vergleich

Es gibt kein europäisches Nachbarland, das sich diesen in Deutschland propagierten Luxus der Verpressung von Kohlensioxid aus Kohlekraftwerken ebenfalls leisten wird. Es gibt außerdem in Europa keinen Konsens, Finanzmittel der europäischen Union für dieses Vorgehen einzusetzen. Die aktuellen Forschungsprogramme haben angesichts der behaupteten Problematik von Kohlendioxid als Treibhausgas allenfalls Placebo-Effekte zur Folge.

Die Tatsache, dass Statoil in Norwegen Kohlendioxid aus der Erdgasförderung in poröse Gesteinsschichten verpresst, ist angesichts der volkswirtschaftlichen Überschüsse der norwegischen Energieproduktion kein tauglicher Vergleich. Spätestens mit der Beendigung der Erdgasförderung wird dieses Verfahren in die norwegische Geschichte eingehen.

6 Politisches Umfeld

Keiner der Politiker, die heute (2009) dieses Vorgehen verfolgen, wird für die politischen und wirtschaftlichen Folgen dieses Vorgehens haften. Die nächsten Wahlen werden zeigen, was von diesen Ansätzen außer den Ruinen der Pilotanlagen übrig bleibt.

7 Einzelnachweise

  1. http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/reccs_endbericht_lang.pdf
  2. http://www.hyperdis.de/pool/dok/pool_txt/manifest-KLEINE.htm
  3. http://www.europa.clio-online.de/site/lang__de/ItemID__346/mid__11428/40208214/default.aspx
  4. http://www.europa.clio-online.de/site/lang__de/ItemID__347/mid__11373/40208215/default.aspx
  5. http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=SEC:2008:2893:FIN:DE:DOC
  6. http://photovoltaikblog.wordpress.com/2009/05/08/top-thema-des-photovoltaik-blogs-skandal-unterirdische-kohlendioxid-speicherung-im-oderbruch/
  7. http://www.community.augsburger-allgemeine.de/forum/deutschland-europa-und-die-welt/4426-erderwaermung-zwischen-warnungen-und-zweifeln-22.html
  8. http://www.sfv.de/sachgeb/100_aus_.htm
  9. http://www.innovations-report.de/html/berichte/energie_elektrotechnik/bericht-21934.html
  10. http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/warnung-vor-falscher-eile/


8 Init-Quelle

Entnommen aus der: Wikipedia

Autoren: Vuxi, Thomasione, JARU, Drahtloser

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