Steven M. Lowenstein

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Profil.png Profil: Lowenstein, Steven M.
Persönliche Daten
1945
New York


Steven M. Lowenstein (* 1945 in New York) ist ein jüdischer Historiker.

1 Vita[Bearbeiten]

  • Lowenstein wuchs im New Yorker Stadtviertel Washington Heights in einer deutsch-jüdischen Familie auf.
  • Er studierte am City College of New York und in Princeton.
  • Lowenstein hat u.a. an der Columbia University, dem Monmouth College und der American Jewish University in Kalifornien gelehrt. Er hat auch für YIVO und das Leo Baeck Institut gearbeitet. [1]
  • Er hat u.a. ein Seminar über Jüdische Volkstraditionen in aller Welt abgehalten. Daraus entstand das im Jahr 2000 veröffentlichte Buch The jewish Cultural Tapestry - International Jewish Folk Traditions. Es wurde von Alice Jakubeit in das Deutsche übersetzt, und erschien unter dem Titel Jüdisches Leben - Jüdischer Brauch bei Artemis & Winkler. [2] In zehn Kapiteln stellt Lowenstein in dem Buch die in Büchern und Religionsgesetzen fixierte "große Tradition" des Judentums der "kleinen Tradition" der jüdischen Volksreligion und Volkstradition gegenüber, und betrachtet die Wechselwirkungen zwischen beiden Traditionen. Er behandelt dabei so unterschiedliche Themen wie die Jüdische Küche verschiedener Regionen, jüdische Kleidung im Wandel der Zeiten und verschiedenen Gebieten der Diaspora, die Entwicklung und Bedeutung jüdischer Vor- und Nachnamen, die Migrationsbewegungen jüdischer Menschen über 2000 Jahre oder die Ähnlichkeiten und Unterschiede der von Juden verwandten Sprachen. Besonders lesenswert ist das Kapitel über Jüdische Musik (S. 184 bis 203), in dem er knapp aber sehr fundiert wesentliche Elemente jüdischer Musik (Modi jüdischer Sakralmusik, teamim, usw.) sowie die Jüdische Musik in ihrer Wechselwirkung mit der Musik ihrer nichtjüdischen Nachbarn in der Diaspora darstellt. Eine vergleichbar fachlich hochwertige und konzentrierte Darstellung Jüdischer Musik findet man in deutschsprachigen Publikationen kaum.
  • Er hat außerdem Bücher über die Geschichte der Juden in Berlin (The Berlin Jewish Community / Enlightenment, Family and Crisis, 1770-1830) und Washington Heights (Frankfurt on the Hudson: The German-Jewish Community of Washington Heights, 1933-1983, Its structure and Culture) geschrieben.
  • Zusammen mit Mendes-Flohr hat er die vierbändige Deutsch-Jüdische Geschichte in der Neuzeit verfasst. Lowenstein und Robert Liberles haben die im Jahr 2003 erschienene Geschichte des jüdischen Alltags in Deutschland - Vom 17. Jahrhundert bis 1945 verfasst.

2 Literatur[Bearbeiten]

3 Weblinks[Bearbeiten]

3.1 Videos[Bearbeiten]

4 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Steven M. Lowenstein Collection auf www.europeana.eu
  2. Steven M. Lowenstein: Jüdische Leben - Jüdischer Brauch, Artemis & Winkler, Düsseldorf und Zürich, 2000, S. 7 bis 9

5 Hinweis zur Verwendung[Bearbeiten]

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6 Andere Lexika[Bearbeiten]

Wikipedia kennt dieses Lemma (Steven M. Lowenstein) vermutlich nicht.