Sibel Kekilli

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Profil.png Profil: Kekilli, Sibel
Namen Dilara (Pseudonym)
Beruf deutsche Filmschauspielerin türkischer Abstammung
Persönliche Daten
16. Juni 1980
Heilbronn


Sibel Kekilli (* 16. Juni 1980 in Heilbronn) ist eine türkischstämmige deutsche Filmschauspielerin.

1 Werdegang

2 Leben

  • 1999 wollte sie ihren Freund heiraten. Das scheiterte daran, dass sie das türkische Ehefähigkeitszeugnis, das sie wegen ihrer türkischen Staatsbürgerschaft benötigte, nicht rechtzeitig erhielt.
  • 1999 beantragte sie beim türkischen Konsulat ihre Ausbürgerung, um die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen zu können.[1]
  • 1998 brach sie ihre Ausbildung ab und zog nach Essen.
  • Sie verdiente ihr Geld in unterschiedlichen Beschäftigungen, beispielsweise als Verkäuferin, Türsteherin, Reinigungskraft, Geschäftsführerin eines Nachtclubs, als Kellnerin, Promoterin, Pornodarstellerin und Fotomodell (zum Beispiel für Coupé).
  • 1996 nach der Mittleren Reife (Abschluss der 10. Klasse) begann Sibel Kekilli eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten im Dezernat für Abfallbeseitigung der Heilbronner Stadtverwaltung.
  • Ihre Eltern kamen 1977 aus der Türkei nach Deutschland. [1]
  • Ihre Eltern sind „relativ moderne muslimische Eltern“,[2] die sie ins Freibad und auf Klassenfahrten gehen ließen und ihr nie ein Kopftuch aufzwangen, auch ihre Mutter trug kein Kopftuch.[2][3]
  • Sie sollte nach dem Willen ihrer Eltern aber nicht das Abitur machen.[2]
  • Sibel Kekilli wurde 1980 in Heilbronn als Tochter eines Arbeiters und einer Putzfrau geboren.[4]
  • Sie hat eine zweieiige Zwillingsschwester.[5]



3 Wirken

3.1 Spielfilme

  • Gegen die Wand
  • Kebab Connection
  • Eve Dönüş
  • Der letzte Zug
  • Winterreise
  • Fay Grim
  • Nachtschicht – Blutige Stadt
  • Die Fremde
  • Pihalla
  • In deiner Hand
  • Gier

3.2 Fernsehserien

  • Tatort
  • Game of Thrones

3.3 Musikvideo

2007 spielte Kekilli in dem Musikvideo Aus Liebe wollt ich alles wissen von Rosenstolz eine Braut, die über Umwege und Verwirrungen zu ihrem Traummann findet.

4 Auszeichnungen

5 Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Niederschrift des Gesprächs mit Kekilli bei Beckmann, 8. März 2004 (abgerufen am 19. Dezember 2009)
  2. 2,0 2,1 2,2 „Alibi für Unterdrückung“. Focus, Nr. 29/2004
  3. Peter Zander: Das wird die Türken schockieren. Die Welt, 13. Februar 2004 (abgerufen am 19. Dezember 2009)
  4. Sibel Kekilli im Interview: Es ist mein Leben. Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, 22. Februar 2004
  5. Odile Benyahia-Kouider: Islam au diable. Libération, 19. Juli 2004 (französisch; abgerufen am 19. Dezember 2009). Hier findet sich eine deutsche Übersetzung des Artikels.

6 Weblinks



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