Nordamerika

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Nordamerika bildet den nördlichen Teil des Doppelkontinents Amerika. Die Gesamtfläche beträgt 24,9 Mio. km². Klimatisch gibt es große Gegensätze, die sich allerdings dem Besucher aufgrund der Entfernungen nicht so stark ausgeprägt zeigen wie in Südamerika. Erst durch die zunehmende Reisegeschwindigkeit, insbesondere mit dem Flugzeug, wird das unterschiedliche Klima in den Regionen spürbar. Die Gegensätze reichen von den nordkanadischen Inseln und der Hudson Bay mit polarer Tundra nach Süden und Westen über die boreale Zone hinweg zu großen Wäldern, an die sich Steppen und Prärie bis hin zu Wüsten im Süden anschließen.

New York ist die wichtigste Stadt Nordamerikas.

1 Besiedelung[Bearbeiten]

Durch die Einwanderer, die hauptsächlich aus Europa kamen, sind große Teile des Landes vom Menschen geprägt. Es gibt seit langem die Theorie, dass eine Besiedlung bereits vor über 10.000 Jahren durch Überqueren der Beringstraße und das heutige Alaska erfolgte. Diese Migration ist jedoch noch nicht hinreichend erforscht. Hauptsächlich wurde der amerikanische Kontinent durch die Kolonisation seit dem 16. Jahrhundert und später vor allem in Nordamerika durch die Industrialisierung beeinflusst.

2 Geografie[Bearbeiten]

Gemessen an der Fläche sind Kanada das zweitgrößte und die USA das drittgrößte Land der Erde - die USA haben auch wirtschaftlich den größten Einfluss. Von der Einwohnerzahl her sind die USA der drittgrößte Staat der Welt mit über 310 Millionen Menschen und stellen die Mehrheit der Bewohner Nordamerikas dar. Insgesamt leben in Nord- und Mittelamerika über eine halbe Milliarde Menschen. Zudem haben alle Staaten eine koloniale Vergangenheit, die man an der Dominanz europäischer Sprachen (zum Beispiel Spanisch in Mexiko und den mittelamerikanischen Staaten, Englisch in Kanada und den USA) merkt.

3 Soziales[Bearbeiten]

Massive strukturelle Schwierigkeiten, zum Beispiel im Süden, Armut und dennoch wachsende Bevölkerung stehen im Gegensatz zum Reichtum in nördlichen Regionen und den dort teilweise riesigen unbesiedelten Landflächen. Kanada und die USA betreiben inzwischen eine geregelte Einwanderungspolitik. Die Landflucht der Bewohner führt im Süden teilweise zu unkontrollierbarem Wachstum der Städte und der Armut dort. Dies treibt Menschen auch zur Wanderung in den Norden, was wiederum dort zu politischen Problemen führt. Es wird geschätzt, dass seit 1850 rund 12 Millionen Mexikaner in die USA einwanderten. Insbesondere seit 1965 ist die Einwanderungsmöglichkeit in die USA jedoch stark eingeschränkt. Die Zahl der illegalen Einwanderer in den USA wird heute auf 11 Millionen geschätzt. Dies wird seit 1992 auch immer wieder im Wahlkampf thematisiert. Die Hauptstadt von Mexiko wuchs von 1950 mit 3 Millionen bis 2015 auf 9 Millionen Einwohner. Die Metropolregion Mexiko-Stadt ist mit 20 Millionen Menschen einer der größte Ballungsräume der Erde.

4 Literatur[Bearbeiten]

  • Map And Details Of All 7 Continents. In: worldatlas.com
  • North America Land Forms and Statistics. In: worldatlas.com
  • Central Intelligence Agency: CIA Factbook 2016/7 (online)