No-go-Area

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Straßenszene in der South Side (Südstadt) von Chicago

Der Begriff No-go-Area bzw. No-go-Zone stammt aus der englischen bzw. US-amerikanischen Militärterminologie[1] und steht dort für ein räumliches Gebiet, das nicht betreten werden soll. Im Nordirlandkonflikt spielte diese Bezeichnung ebenfalls eine Rolle. Der Begriff wird neuerer Zeit allgemein für Örtlichkeiten verwendet, die als rechtsfreier Raum empfunden und zum Teil wegen erhöhter Kriminalität gemieden werden. Dies gilt vor allem für manche Stadtteile in den USA (bekanntestes Beispiel ist Detroit), aber auch für viele Regionen zum Beispiel in Afrika, insbesondere in Krisen- und Kriegsgebieten. Das Auswärtige Amt in Deutschland und der ADAC geben entsprechende Informationen für Urlaub und andere Reisende heraus.

Einige Politiker nennen auch No-go-Areas in Deutschland, zum Beispiel in Gelsenkirchen[2] oder der Nordstadt in Dortmund.[3] Sogar ein Straßenzug im sauerländischen Balve kann als No-go-Area bezeichnet werden. Die deutsche Wikipedia sieht in der heutigen Begriffsverwendung eine Form des Rassismus, ähnlich dem Redlining.

1 Siehe auch

2 Einzelnachweise

  1. https://de.wikipedia.org/wiki/No-go-Area
  2. https://www.waz.de/staedte/gelsenkirchen/das-sind-gelsenkirchens-schlimmste-ecken-id11566149.html
  3. https://www.deutschlandfunk.de/armut-im-ruhrgebiet-ist-die-dortmunder-nordstadt-eine-no-go.1769.de.html

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