Mosbacher Löwe

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Der Mosbacher Löwe (Panthera leo fossilis) existierte - nach den Funden zu schließen - im Eiszeitalter (Pleistozän) vor etwa 700.000 bis 300.000 Jahren. Sein populärer Name erinnert an das ehemalige Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich in Hessen. Dort wurden in rund 600.000 Jahre alten Ablagerungen des Rheins und Mains mehrfach Knochen und Zähne dieser Raubkatze entdeckt. Die erste wissenschaftliche Beschreibung erfolgte 1906 durch den Mainzer Paläontologen Wilhelm von Reichenau (1847–1925). Mit einer Gesamtlänge bis zu 3,60 Metern gilt der Mosbacher Löwe als der größte Löwe in Deutschland und in Europa. Aus ihm ging vor rund 300.000 Jahren der etwas kleinere Europäische Höhlenlöwe (Panthera leo spelaea) hervor, der aber immer noch größer als heutige Löwen in Afrika war. Orginalfunde des Mosbacher Löwen werden im Naturhistorischen Museum Mainz aufbewahrt.

Literatur

Ernst Probst: Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter, GRIN, München 2009

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