Masterprofil Geschichte der Jüdischen Musik am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena

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Das Masterprofil Geschichte der Jüdischen Musik am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena ist ein Studienangebot zur Geschichte der jüdischen Musik am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena.

1 Details[Bearbeiten]

  • Er wird ab dem Sommersemester 2015 innerhalb des Masterstudiengangs Musikwissenschaft angeboten.
  • Koordiniert und betreut wird es von Jascha Nemtsov, dem Inhaber des Lehrstuhls für die Geschichte der jüdischen Musik.
  • Dabei erfolgt nach Eigenauskunft eine "wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Vielfältigkeit der jüdischen Musik, die grundsätzlich als Ausdruck jüdischer Identität verstanden wird." [1] Im Vordergrund stehen vier Bereiche jüdischer Musik, die vor ihrem historischen und kulturellen Hintergrund dargestellt werden:
    • Jüdische Musik im Verhältnis zur Religion und Liturgie: Beginnend mit den über zwei Jahrtausende alten Motiven der biblischen Kantillationen über mittelalterliche Gesänge bis zur neuzeitlichen Kantorenkunst und den modernen häuslichen Religionsliedern wird die Entwicklung in historischer Perspektive und ihrer regionalen Vielseitigkeit dargestellt. Darüber hinaus wird der Einfluss der religiösen Überlieferung auf andere Gattungen jüdischer Musik untersucht.
    • Jüdische Musiktraditionen im weltlichen Bereich: Dazu gehören die Instrumentalfolklore der osteuropäischen Juden,jiddische und sephardische Volkslieder sowie die Musikfolklore der orientalischen Juden. Diese Musik wird auch im Kontext ihrer Wechselwirkung mit Musikfolklore anderer europäischer und außereuropäischer Völker behandelt.
    • Elemente jüdischer Identität in der Kunstmusik: Hierbei geht es um die Beschäftigung jüdischer Komponisten mit traditioneller jüdischer Musik zu Anfang des 20. Jahrhunderts, und wie diese jüdische Musiktradition in ihre Kompositionen der Kunstmusik einfließen ließen. Außerdem werden Elemente jüdischer Musik im Schaffen nichtjüdischer Komponisten, wie z.B. Modest Mussorgky, Maurice Ravel oder Dimitri Schostakowitsch, untersucht.
    • Israelische Musikkultur: In diesem Bereich werden die wichtigsten Entwicklungslinien und Erscheinungsformen der israelischen Musik vor dem hsitorischen Hintergrund des Landes behandelt. [2]

2 Links und Quellen[Bearbeiten]

2.1 Siehe auch[Bearbeiten]

2.2 Weblinks[Bearbeiten]

2.2.1 Bilder / Fotos[Bearbeiten]

2.2.2 Videos[Bearbeiten]

2.3 Literatur[Bearbeiten]

2.4 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Neues Masterprofil „Geschichte der Jüdischen Musik“ am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena
  2. Das Studienprofil auf www.hfm-weimar.de

3 Andere Lexika[Bearbeiten]

Wikipedia kennt dieses Lemma (Masterprofil Geschichte der Jüdischen Musik am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena) vermutlich nicht.