Klassenwahlrecht

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Beim Klassenwahlrecht sind die Wahlberechtigten in Gruppen (Klassen) eingeteilt. Die Zugehörigkeit kann sich nach Stand (z. B. Adel, Geistlichkeit, restliche Bevölkerung), Wohnort, Bildung, dem Aufkommen an Rechten und Pflichten gegenüber dem Staat (Steueraufkommen, Wehrpflicht, Pflicht zur Bereitstellung bestimmter Mittel) oder anderem richten. Als Wahlsystem war es im Feudalismus verbreitet. Aus der Neuzeit ist besonders das preußische Dreiklassenwahlrecht bekannt, das auf Landesebene bis 1918 galt.

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