Hartmann von Aue

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Bild eines Ritters im Turnier, soll den Autor Hartmann von Aue darstellen

Hartmann von Aue (auch Hartmann von Ouwe; * 1160-70, † 1210-1220) gilt neben Wolfram von Eschenbach und Gottfried von Straßburg als der bedeutendste Dichter der Deutschen Literatur des Hochmittelalters um 1200. Gemeinsam mit Heinrich von Veldeke steht er am Beginn des aus Frankreich übernommenen höfischen Romans. Von ihm sind die Verserzählungen Erec, Gregorius oder Der gute Sünder, Der arme Heinrich, Iwein, ein unter dem Namen Klagebüchlein bekanntes allegorisches Streitgespräch, sowie einige Minne- und Kreuzlieder überliefert. Einige seiner Lieder sind im Codex Manesse zu finden.

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