Eshua Almalech

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Profil.png Profil: Almalech, Eshua
Persönliche Daten
11. März 1924
Stara Zagora


Eshua Almalech entkam nur mit viel Glück dem Holocaust
Eshua Almalech (* 11. März 1924 in Stara Zagora) ist ein jüdischer Sportjournalist und Überlebender des Holocaust.

1 Vita[Bearbeiten]

  • Er wurde als Sohn des Aron Almalech im bulgarischen Stara Zagora geboren.
  • Auf Vorschlag seines Großvaters Almalech Azmanglou wurde er im Alter von 15 Jahren auf das katholische französische Collège in Plovdiv geschickt. Der Unterricht war dort sehr streng. Eshua Almalech meinte dazu später u.a.:
"Unterricht hatte man den ganzen Tag lang. Nach den ersten drei Monaten durften wir nur noch französisch sprechen. Wenn wir uns auf bulgarisch untereinander unterhielten, wurden wir hinterher bestraft. In meiner Klasse gab es neben mir noch fünf andere Juden und sechs Armenier."
  • Im März 1943 beginnen in Bulgarien die Deportationen der Juden. Ein Lehrer will ihn vor der Deportation retten. Er sagte u.a. zu ihm:
"Die Orte, wohin die Juden verschickt werden, nennt man auch Todeslager. Man arbeitet da unter schlimmen Bedingungen, bis man total erschöpft ist. Bis zum Tode. (...) Ich habe mit dem Schulleiter geredet. Wir können ein Dokument erstellen, wo drinsteht, dass du 1938 oder 1939 zum Katholizismus konvertiert bist. So kannst du nicht in das Lager geschickt werden."
  • Er konvertierte dennoch nicht, und hatte Glück, dass die Deportationen bald abgesagt wurden. Die Repressionen gegen Juden gingen aber weiter.
  • Nach dem Schulabschluss kehrte er in seinen Heimatort Stara Zagora zurück.
  • Auf Befehl der deutschen Besatzer müssen er und seine Familie den Ort bald verlassen. Sie werden nach Lukovit geschickt.
  • Im Jahr 1945 geht er nach Sofia, wo er ein Wirtschaftsstudium beginnt. Gleichzeitig arbeitet er als Journalist bei einer sozialdemokratischen Zeitung.
  • Ab 1947 ist er Leiter des Ressorts Innenpolitik bei der Zeitung Volksjugend.
  • 1950 wird er dort Leiter des Sportressorts.
  • Im Jahr 1971 besuchte er Israel.
  • Nach den Morden an jüdischen Sportlern bei der Olympiade 1972 in München bricht er erschüttert seine Berichterstattung über die Spiele ab.
  • Im Jahr 2014 berichtete die Jüdische Zeitung in einem Artikel von Petya Zyumbileva ausführlich über das Leben von Eshua Almalech. [1]

2 Werk[Bearbeiten]

3 Weblinks[Bearbeiten]

4 Literatur[Bearbeiten]

5 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Petya Zyumbileva: Das Leben eines Geretteten - Ein Schoa-Überlebender formte den bulgarischen Nachkriegs-Sportjournalismus; in Jüdische Zeitung Nr. 8/9 (102/103) - August/September 2014, S. 6

6 Andere Lexika[Bearbeiten]

Wikipedia kennt dieses Lemma (Eshua Almalech) vermutlich nicht.