Elizabeth Monroe

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Elizabeth Kortright Monroe (* 30. Juni 1768 in New York City; † 23. September 1830) war die Ehefrau des fünften US-Präsidenten James Monroe und damit die First Lady der Vereinigten Staaten von 1817 bis 1825.

Leben

Ihre Vorfahren waren aus München nach Nordamerika ausgewandert. Ihr Vater, Lawrence, diente der britischen Krone während des Franzosen- und Indianerkrieges (nordamerikanischer Teil des Siebenjährigen Krieges) als Kaperkapitän, und sicherte sich dabei ein erhebliches Vermögen. Er nahm an dem Unabhängigkeitskrieg nicht aktiv Teil, und büsste im Verlauf des Konfliktes einen erheblichen Teil seines Vermögens wieder ein.

Die Ehe zwischen James Monroe – dem ambitionierten patriotischen Veteranen des Unabhängigkeitskrieges – und der fast mittellosen Tochter eines Loyalisten – es war schon eine ungewöhnliche Partie; aber Elizabeth war schön, und die Liebe setzte sich offensichtlich durch. Sie wurden im Februar 1786 getraut, als die Braut noch nicht 18 war. Das junge Paar hatte geplant, in Fredericksburg, Virginia, zu leben, wo Monroe seine Anwaltskanzlei gegründet hatte. Seine politische Karriere zwang die junge Familie häufig umzuziehen. 1794 Begleitet Elizabeth Monroe ihren Ehemann nach Frankreich, als Gesandten von Präsident George Washington. Die Monroes wurden sehr populär in Frankreich, wo die Diplomatengattin den Beinamen la Belle Americaine erhielt.

Nach seiner Demission in Paris folgte Elizabeth ihren Mann zurück nach Virginia, wo er die nächsten Jahre als Gouverneur oder Abgeordneter verbrachte, und 1811 Aussenminister wurde. Elizabeth Monroe war also eine erfahrene Gastgeberin, als ihr Ehemann 1817 schliesslich Präsident wurde. Sie begann allerdings zu kränkeln; ihre Aktivitäten wurden eingeschränkt.

Elizabeth Monroe starb am 23. September 1830 auf dem von ihrem Onkel ererbten Familiengut Oak Hill, Virginia.

Quelle: http://www.whitehouse.gov/about/first-ladies/elizabethmonroe