Dunkle Jahrhunderte

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Die Quellenlage in der Geschichte der Päpste ab Papst Johannes VIII. ist über Jahrhunderte sehr dünn

Als Dunkle Jahrhunderte (auch: Dunkle Zeitalter, englisch Dark Ages) werden Zeiträume bezeichnet, deren Erforschung sich aufgrund eines Mangel an Schriftquellen, archäologischen Funde und anderen geschichtlichen Zeugnissen als schwierig gestaltet oder bisher unmöglich war. Das Konzept in der Geschichtsforschung wurde zuerst von Francesco Petrarca verwendet, da er für eine bestimmte Zeit keine schriftlichen Überlieferungen fand.

Manche Historiker entwickelten daraus verschiedene Theorien. Diese reichen von der systematischen Vernichtung von Quellen durch die katholische Kirche bis hin zur nachträglichen Erfindung ganzer Zeitabschnitte durch gefälschte Dokumente. Solche Theorien vertraten zum Beispiel Wilhelm Kammeier (1889-1959), Erich Bromme (1906-1986) und Heribert Illig (* 1947) in ihren Büchern.[1]

1 Siehe auch[Bearbeiten]

Erfundenes Mittelalter

2 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.sinossevis.de/upload1/_Causa_Terra___Kalenderfalschung_warum.pdf

3 Andere Lexika[Bearbeiten]