Der Rächer (Star Trek)

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Der Rächer ist ein Star Trek-Roman von William Shatner und seinen Co-Autoren Judith und Garfield Reeves-Stevens und schließt nahtlos an die Ereignisse aus dem Vorgängerroman Star Trek: Die Rückkehr an. Das Original erschien 1997 unter dem Titel „Avenger“ im „Pocket Book“-Verlag. Die deutsche Ausgabe, übersetzt von Ronald M. Hahn, erschien im Jahr 2000 im Wilhelm-Heyne-Verlag, München.

1 Inhalt[Bearbeiten]

Zwei Jahre sind vergangen seit James T. Kirk sich geopfert hat, um den Hauptknotenpunkt des Borg-Kollektives zu zerstören und die Föderation der Vereinten Planeten einmal mehr zu retten. Doch nun droht in Form eines Virogens eine neue Gefahr. Zahlreiche Planetensysteme sind der verheerenden Wirkung des aggressiven Virus, das nicht nur humanoide Lebensformen, sondern ausnahmslos auch Tiere und Pflanzen befällt, bereits zum Opfer gefallen.
Als die neue Enterprise E unter Captain Jean-Luc Picard mit dem Ausbruchsversuch eines, von einem Vulkanier gekaperten, Föderationsschiffes von einer unter Quarantäne gestellten Welt konfrontiert wird, der zunächst seinen eigenen Tod vortäuscht, keimt in ihm der Verdacht, dass das neue Virus nicht natürlichen Ursprungs ist, sondern Teil einer ungeheuren Verschwörung gegen die Föderation. Während seiner Recherchen werden Dr. Crusher und er selbst dem Virus ausgesetzt und müssen sich in der Galileo, dem Shuttle auf dem Hangardeck des Schiffes in Quarantäne begeben.
Währenddessen auf dem Planeten Babel scheinen Botschafter Spocks Bemühungen um eine Vulkanisch-Romulanische Wiedervereinigung aufgrund von gegenseitigem Misstrauen und der Panik, ausgelöst durch das Virus, in immer weitere Ferne zu rücken. Eines Tages wird ihm ein tragbarer Projektor zugespielt, auf dem sich eine Botschaft des Stabschefs seines verstorbenen Vaters, Botschafter Sarek, befindet. In dieser bekennt sich der Adjutant, Sarek ermordet zu haben und macht, ehe er sich mit einem Phaser selbst richtet, Andeutungen über eine Geheimorganisation und eine riesige Verschwörung, woraufhin Spock, mit dem Schwur seinen Vater zu rächen, zu ermitteln beginnt.

Auf Chal, einer der zahlreichen infizierten Welten ist Kommandantin Christine McDonald vom wissenschaftlichen Forschungsschiff USS Tobias mit ihrer Mannschaft stationiert um der dahinsiechenden Bevölkerung zu helfen und, wie viele andere auch, nach einem Heilmittel zu suchen. Als ein Unbekannter in ihrem Lager auftaucht, der ihr einen Beutel mit klingonischen Kräutern die, als Tee zubereitet, helfen, das Virogen einzudämmen, und außerdem eine geradezu unheimliche Ähnlichkeit mit James Kirk aufweist, scheint ein Hoffnungsschimmer aufzuleuchten. Doch kurz nach ihrem Funkspruch, dass es ein Mittel gibt, aus dem sich ein potentielles Heilmittel herstellen ließe, wird das Lager von einem Schwarm orionischer Jägerschiffe attackiert. Doch dank Kirks Einsatz können die Jäger erfolgreich abgewehrt werden. Es stellt sich heraus, dass nicht Orioner, sondern Vulkanier die Schiffe gesteuert haben. Gemeinsam mit Christine und ihren Leuten macht sich Kirk auf den Weg nach Vulkan um diesem Rätsel auf den Grund zu gehen.
Weitere Untersuchungen, die ihn erneut mit Spock zusammenführen, ergeben, dass sich hinter dem sich immer weiter ausbreitenden Virogen der Anschlag einer vulkanischen Terroristengruppe, die sich selbst “Symmetriker“ nennt, verbirgt und, dass sein Vater einem Anschlag zum Opfer fiel und nicht, wie ursprünglich geglaubt, am Bendii-Syndrom, einer sehr seltenen, an Alzheimer erinnernden Krankheit, die nur sehr alte Vulkanier befällt, gestorben ist. Ursprünglich als interplanetarische Umweltschützerbewegung gegründet, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die natürliche Symmetrie der Galaxis zu bewahren, schlossen sich ihnen bald auch radikalere Elemente an, die auch vor Gewalttaten nicht zurückschreckten. Weiters müssen Spock und Kirk erfahren, dass Sarek eine Zeitlang der Anführer der Symmetriker war, jedenfalls solange, bis die Radikalen zu stark geworden sind und er sich von ihnen distanzierte.

Inzwischen ist auch die Enterprise im Vulkan-System eingetroffen, da auch Picard bereits die Puzzleteilchen dieses Rätsels zusammengefügt hat und nun die Basis der Symmetriker auf Vulkan vermutet. Nach einigen Schwierigkeiten mit der vulkanischen Justiz schließen Kirk und Picard sich zusammen um zum eigentlichen Hauptquartier der Symmetriker vorzustoßen. Kirk hat erkannt, dass sie sich auf Tarsus IV verschanzt haben, jener Welt auf der vor vielen Jahren Gouverneur Kodos, den man seitdem den Henker nannte, während einer Hungersnot viertausend Kolonisten hinrichten ließ, um den von ihm erwählten Menschen das Überleben zu sichern. Die damaligen Begebenheiten waren eine Art “Generalprobe“ für die nunmehr die gesamte Föderation heimsuchende Katastrophe.

Dank ihrer Zusammenarbeit können Kirk, Picard und seine Crew die Basis der Fanatiker einnehmen und bis in die unterirdischen Laboratorien vordringen, wo sie ein Gegenmittel vermuten. Doch zu ihrer aller Schrecken müssen sie feststellen, dass, nachdem das Virogen mutiert ist, ein solches nicht existiert.
Nachdem die Anlage infolge der ausgelösten Selbstzerstörungsmechanismen restlos zerstört- und heimliche Mitglieder der Symmetriker in hohen politischen Ämtern auf Vulkan festgenommen wurden, gelingt es schließlich mit Hilfe des inzwischen hundertsechsundvierzigjährigen Dr. Leonard McCoy ein wirksames Antivirogen zu entwickeln und so die infizierten Planetensysteme zu retten.
James Kirk selbst kehrt nach dem erfolgreichen Abschluss der Mission zurück nach Chal, wo er sich mit Teilani, der Frau die er liebt, abgeschieden von der Galaxie und ihren Abenteuern zur Ruhe setzen will.

2 Sonstiges[Bearbeiten]

  • Star Trek: Der Rächer ist Teil drei von Shatners „Odyssee-Trilogie“ bestehend aus den Bänden:
  • In diesem sog. Crossover-Roman treffen Charaktere der Original-Serie (James T. Kirk, Spock, Leonard McCoy) auf Figuren von The Next Generation (Jean-Luc Picard, William Riker, Data, Geordi LaForge, Worf, Deanna Troi, Beverly Crusher). Weitere Charaktere aus der ursprünglichen Serie sind die Vulkanierin T’Pring, Spocks ehemalige Verlobte, und ihr Gatte Stonn, sein ehemaliger Rivale.

3 Literatur[Bearbeiten]

4 Weblinks[Bearbeiten]


5 Andere Wikipedia Sprachen[Bearbeiten]



6 Init-Quelle[Bearbeiten]

Entnommen aus der:

Erster Autor: Mastergruendgens angelegt am 28.02.2010 um 00:33,
Alle Autoren: SoranPanoko, Aka, Laibwächter, Darev, Mastergruendgens


7 Andere Lexika[Bearbeiten]

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