Wetter

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Als Wetter bezeichnet man den aktuellen atmosphärischen Zustand an einem gewissen Ort. Dieser ist durch besondere Erscheinungsformen gekennzeichnet, z.B. durch Bewölkung, Niederschlag, Wind, usw. Im Gegensatz zum Wetter ist das Klima ein längerfristiger Zustand über mehrere Jahrzehnte oder Jahrhunderte.

Regen bedeutet, dass durch Sonneneinstrahlung in die Atmosphäre verdunstetes Wasser, weil es in eine meteorologische Konstellation mit tieferer Temperatur gerät, zunächst zu Wolken kondensiert und bei noch etwas niedrigerer Temperatur ausregnet. Dabei kann die Verdunstung des Wassers in einer anderen Region, zumeist auf dem Meer, erfolgt sein; durch die Winde werden die Wolkenformationen gegebenenfalls fortbewegt.

Schnee bedeutet, dass das verdunstete Wasser der Wolken aufgrund der dann herrschenden Wintersituation auf niedrigere Temeperaturen trifft, womit sich die Wassermoleküle zu Schnee kristallisieren, bevor sich die Wolke entleert.

Nebel ist kondensiertes Wasser, also im Prinzip eine Art Wolke in Bodennähe. Er bildet sich, wenn sich die atmosphärische Luft abkühlt, darunter liegende Gewässer und Erdoberflächen aber von der zuvor herrschenden Wetterlage noch wärmer ist: es verdunstet dann Wasser, das aber in der kühleren Umgebungsluft sofort wieder kondensiert, womit der Nebel entsteht.

Winde entstehen aufgrund von unterschiedlicher Erwärmung der Erdoberfläche, womit ein Druckgefälle vom Hoch- zum Tiefdruckgebiet entsteht. Dies wird noch verstärkt durch die Erdrotation.

Die Wettervorhersage konnte mit der Zeit und dem Einsatz von Wettersatelliten deutlich verbessert werden. Trotzdem ist eine Prognose von mehr als 5 bis 7 Tagen relativ ungenau.

1 Siehe auch

2 Weblinks

3 Andere Lexika