Waldemar von Gazen

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Waldemar von Gazen (geb. am 6. Dezember 1917 in Hamburg) ist ein ehemaliger deutscher Offizier der Wehrmacht im Zweiter Weltkrieg. [1] Bei Kriegsende hatte er den Rang eines Majors im Generalstab inne.

1 Militärbiografie

Gazen trat 1936 als Offiziersanwärter der Wehrmacht bei. Dort wurde der dem Infanterie-Regiment 66 zugeteilt. Am 1. September 1938 erfolgte dort seine Beförderung zum Leutnant. [2]

1.1 Auszeichnungen

  • Verleihung des Eisernen Kreuzes II. und I. Klasse am 29. September 1939 bzw. 14. Oktober 1939
  • Verleihung des Deutschen Kreuzes in Gold am 15. November 1941.
  • Nennung im Wehrmachtbericht am 3. Oktober 1943

Am 18. Sepember 1942 wurde Gazen als Oberleutnant und Chef der 2. Kompanie des Panzer-Grenadier-Regiments 66 mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. [3] Das Regiment unterstand in dieser Zeit der 13. Panzer-Division des III. Panzerkorps in der 1. Panzer-Armee der Heeresgruppe A.

Als Hauptmann und Führer der I. Kompanie des Panzer-Grenadier-Regiments 66 erhielt Gazen am 18. Januar 1943 das Eichenlaub zum Ritterkreuz verliehen.

In der Funktion des Regimentkommandeurs und im Dienstrang eines Majors seines Panzer-Grenadier-Regiments 66 erhielt Gazen am 3. Oktober 1943 die Schwerter zum Eichenlaub verliehen. In der Begründung zur Verleihung der Schwerter zum Eichenlaub wird bemerkt, dass die Kampfgruppe um Gazen sich in den Kämpfen im Raum Melitopol am 30. September 1943 besonders ausgezeichnet hat. Er und seine Einheit wurden in diesem Zusammenhang am 3. Oktober 1943 auch im Wehrmachtbericht erwähnt.

Im August 1944 wurde Gazen aus dem Fronteinsatz abberufen und dem Generalstab zugeteilt. In diesem verblieb er bis Kriegsende. Dort erhielt er eine Generalstabsausbildung und wurde zum Major im Generalsstab befördert. Den Dienstrang eines Majors i.G. war Gazens letzter Dienstrang. Bei Kriegsende geriet Gazen in Kriegsgefangenschaft, aus der er 1946 wieder entlassen wurde.

Danach arbeitete Gazen als Rechtsanwalt und Notar.

2 Literatur

  • Veit Scherzer: Die Ritterkreuzträger 1939-1945 Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2
  • Franz Thomas unter Mitarbeit von Günter Wegmann: Die Eichenlaubträger 1940–1945, Band 1: A–K, Biblio-Verlag 1997, ISBN 978-3764822996
  • Gordon Williamson und Malcolm McGregor: German Commanders of World War II Army: Volume 1, Osprey Publishing 2005, ISBN 978-1841765969

3 Weblinks

4 Einzelnachweise

  1. John R. Angolia: On the field of honor - A history of the Knight's Cross bearers, Band I von On the Field of Honor, R. James Bender Publishing, 1979, S. 145
  2. Gordon Williamson und Malcolm McGregor: German Commanders of World War II, Band I (Army), Osprey Publishing, 2005, S. 55
  3. Walther-Peer Fellgiebel: Die Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes 1939–1945, Dörfler Verlag, 200, S. 192

5 Andere Lexika

Wikipedia kennt dieses Lemma (Waldemar von Gazen) vermutlich nicht.