Spiralgalaxie

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Eine Spiralgalaxie, veraltet auch Spiralnebel, ist eine scheibenförmige Galaxie, deren Erscheinung ein Spiralmuster zeigt. Der Zentralbereich, Bulge genannt, zeigt eine hauptsächlich aus älteren Sternen bestehende Anhäufung. Die Scheibe zeigt eine Spiralstruktur mit meist mehreren Spiralarmen. Spiralgalaxien enthalten in der Scheibe verhältnismäßig viel Gas. Dadurch können permanent neue Sterne gebildet werden. Die Spiralarme erscheinen durch die hier neugebildeten Sterne bläulich. Spiralgalaxien lassen sich auch anhand der Ausprägung des Spiralmusters einteilen:

  • Grand Design-Spiralgalaxien zeigen zwei klar definierte und symmetrische Spiralarme. Diese machen 10 % bis 20 % der bekannten Spiralgalaxien aus.
  • Flocculent Spiral-Galaxien zeigen eine zerrissene Struktur. Ganze Spiralarme lassen sich nicht verfolgen, teilweise sind nur Ansätze von Armen vorhanden. Etwa 20 bis 30 % der Spiralgalaxien zeigen diesen Typ.
  • Ungefähr 60 % der Spiralgalaxien zeigen mehr als zwei Spiralarme.
  • Sehr selten sind einarmige Spiralgalaxien, genannt Magellanic Spiral. Diese werden nach ihrem Vorbild, der Großen Magellanschen Wolke, bezeichnet.
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1 Geschichte

Die ersten Teleskop-Beobachter wie Charles Messier erkannten in den nebeligen Flecken am Himmel keine weiteren Strukturen und konnten daher zwischen Galaxien und Nebeln keine Unterscheidung treffen. Erst 1845 erkannte William Parsons, 3. Earl of Rosse mit seinem zu diesem Zeitpunkt größten Teleskop der Welt die Spiralstruktur von einigen dieser nebeligen Flecken. 1926 entdeckte Edwin Hubble in mehreren ‚Spiralnebeln‘ Cepheiden[1], eine bestimmte Art von periodisch veränderlichen Sternen, deren Leuchtkraft eng mit der Periode korreliert.

2 Weblinks

 Commons: Spiralgalaxien – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

3 Einzelnachweise

  1. Edwin Hubble: A spiral nebula as a stellar system: Messier 33. In: The Astrophysical Journal. 63, Mai 1926 , S. 236–274. doi:10.1086/142976

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