Relationale Datenbank

Aus PlusPedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Relationale Datenbank ist ein Begriff aus der Informatik und beschreibt eine bestimmte Qualität der Struktur von Datenbanken, also von Systemen zum Speichern von Daten mit Hilfe eines Computers.

1 Theorie

Relationale Datenbanken beruhen auf dem Datenbankmodell, das 1970 von Edgar F. Codd erstmals vorgeschlagen wurde. Dieses Modell hat sich zu einem etablierten Standard für Datenbanken entwickelt. Das Prinzip dieser Theorie ist die Relation, d.h. die Beziehung der Daten untereinander.

2 Praktische Umsetzung

In der Praxis besteht eine relationale Datenbank aus folgenden Teilen:

  1. den Daten selbst, in denen die Informationen für den Anwender gespeichert sind
  2. den Indizes (Einzahl: Index) welche ein System von Inhaltsverzeichnissen bilden
  3. den Systemtabellen, welche die Struktur der Datenbank abbilden

Ein Datenbankmanagementsystem und eine standardisierte Abfragesprachen sind die wichtigste Software für den Anwender und Programmierer von Datenbanken. Die meisten relationalen Datenbanken arbeiten mit SQL (Abkürzung für „Structured Query Language“), einer Abfragesprache, an deren Entwicklung ebenfalls Edgar F. Codd beteiligt war.

3 Literatur

  • Edgar F. Codd: The Relational Model for Database Management. Version 2. Addison-Wesley, Reading u.a. 1990, ISBN
  • Alfons Kemper, André Eickler: Datenbanksysteme. Eine Einführung. Oldenbourg, München 2004, ISBN 3-486-27392-2

4 Weblinks