Milken Archive of Jewish Music

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Das Milken Archive of Jewish Music hat viele Werke jüdischer Komponisten, wie hier Joseph Achrons Violinkonzert Nr. l, zum ersten Mal eingespielt
Das Milken Archive of Jewish Music ist eine US-amerikanische Einrichtung, die sich der Bewahrung und Förderung jüdischer Musik in den USA widmet.

1 Details

  • Es wurde im Jahr 1990 von Lowell Milken gegründet. Anfänglich hieß es Milken Family Archive of 20th Century American Jewish Music.
  • Ziel des Milken Archive of Jewish Music ist es, auf jüdischer Erfahrung in den USA basierende Musik zu dokumentieren, zu bewahren und zu verbreiten (" ... the Milken Archive was founded in 1990 to document, preserve, and disseminate the vast body of music that pertains to the American Jewish experience.") [1]
  • Es ist inzwischen die größte Sammlung jüdischer Musik aus den USA: Im Archiv sind über 800 Stunden an oraler Erzählung und circa 50.000 Fotografien und historische Dokumente aufbewahrt. Außerdem gibt es tausende von Videoaufnahmen von Aufnahmesessions, Interviews und Live-Auftritten. Daneben sind auch wissenschaftliche Artikel und Essays erstellt worden.
  • Die vom Milken Archive of Jewish Music gemachten Audioaufnahmen umfassen Werke von über 200 Komponisten. Darunter sind viele Weltpremieren. Die meisten Werke waren dem Publikum vorher kaum oder gar nicht bekannt. Inzwischen gibt es über 700 Aufnahmen. Ungefähr 500 davon waren Erstaufnahmen von Kompositionen.
  • Eine Serie von 50 CD`s wurde über das Label Naxos vertrieben. [2] Im Jahr 2005 wurde der Produzent David Frost mit einem Grammy als Produzent des Jahres für fünf Alben der Serie geehrt.
  • Das Milken Archive of Jewish Music fördert auch die Aufführung jüdischer Musik und die Komposition neuer Werke mit Bezug zum Judentum. Außerdem werden Seminare angeboten.

2 Links und Quellen

2.1 Siehe auch

2.2 Weblinks

2.2.1 Bilder / Fotos

2.2.2 Videos

2.3 Literatur

2.4 Einzelnachweise

  1. www.milkenarchive.org
  2. Angebot von Naxos auf www.naxos.com

3 Andere Lexika

Wikipedia kennt dieses Lemma (Milken Archive of Jewish Music) vermutlich nicht.




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