Katharina Schaaf

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Katharina Schaaf, geborene Dott (* am 19. November 1915, gestorben am 19. Oktober 2011, war eine deutsche Mundart-Dichterin.

1 Leben[Bearbeiten]

Katharina Schaaf, wurde in Koblenz-Rohrerhof geboren. Sie war das 10. und jüngste Kind der Familie Dott. Deshalb gratulierte seine Majestät, Kaiser Wilhelm II und die Kaiserin. Von ihren Geschwistern erhielt sie daraufhin den mundartlichen Spitznamen: ,,Dä Kaiserwatz", das heißt "Das Kaiserkind"

2 Werk[Bearbeiten]

Tante Ina, wie sie in der Familie von Manfred Dott genannt wurde, wurde als bedeutende Mundartdichterin des Mittelrheingebietes bekannt. Sie dichtete häufig zu aktuellen Lokalthemen, das war dann für Presse und Öffentlichkeit interessant. Über tausend ihrer Mundartgedichte wurden ab 1965 in der Rhein-Zeitung veröffentlicht. Mehrere Bände ihres Lebenswerkes lagern im Archiv dieser Zeitung. Zwei Gedicht-Bände wurden veröffentlicht.

Ihr letztes Gedicht: Adieu wurde in Presse und Internet durch die Rhein-Zeitung veröffentlicht. Erstes Buch: Dat Steckepeerd 1973. Zweites Buch: Rond om dä Schängel 1984.

Im Jahr 2006 erhielt sie die Ehre des Eintrages in das "Goldene Buch der Stadt Koblenz". Ihre Gedichte sind stets folgendermaßen aufgebaut: " Erstens: Thema, zweitens: Aktualität, drittens: Pointe.

Katharina Schaaf verstarb mit fast 96 Jahren. In Eitelborn bei Koblenz findet sie ihre letzte Ruhe. Auch für die große Koblenzer Karnevalsgesellschaft, die ihre Texte oft verwendete, ist ihr Tod ein großer Verlust.


3 Besonderes[Bearbeiten]

Ihre Leidenschaft: Mittelrheinische Mundartdichtung. Geerbt vom Vater: Anton Dott. Eine Ausbildung für diese Tätigkeit hatte sie nicht. Ihre Kinder: 1. Beate Ziegenhain (geborene Schaaf) 2. Annelise Wirth (geborene Burkard) Ein besonders schönes Gedicht in Vorahnung ihres Todes hat den Titel: "Wenn ich net mie sein"

4 Weblinks[Bearbeiten]

Nachruf SWR 4 Adieu Bugaabschied