Johann Reinwald

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Johann Reinwald (* 5. Dezember 1921 in Hirschlach; † 31. Dezember 2008 in Wolframs-Eschenbach) war ein deutscher Politiker.

1 Leben[Bearbeiten]

Johann Reinwald geriet während des Zweiten Weltkriegs in Kriegsgefangenschaft, die bis 1947 andauerte. Ein Jahr später heiratete er Mina Seitzinger aus Großbreitenbronn, die ihm die zwei Töchter Gerlinde und Hermine schenkte. Seinen landwirtschaftlichen Betrieb bewirtschaftete Reinwald bis 1986.

Johann Reinwald wurde 1960 in den Gemeinderat der damals noch selbstständigen Gemeinde Hirschlach gewählt und gehörte dem Gremium bis 1966 an.

Von 1966 bis zur Eingemeindung in die Stadt Mittelfranken 1978 war er Erster Bürgermeister von Hirschlach.

In seiner Amtszeit wurde die Flurbereinigung in Hirschlach und seinem Ortsteil Neuses abgeschlossen und auf dem Hirschlacher Friedhof eine neue Aussegnungshalle errichtet. Die beiden Teichkläranlagen in Hirschlach und Neuses wurden gebaut, etliche Gemeindeverbindungsstraßen wurden ausgebaut und der Wasserleitungsbau vorangetrieben.

Die Gemeinde Hirschlach war unter Johann Reinwalds Führung eine der fortschrittlichsten Gemeinden im Altlandkreis Gunzenhausen. Er galt als zielstrebiger Bürgermeister, der seine Gemeinde vorbildlich führte.

Reinwald war zunächst der politischen Eingemeindung Hirschlachs in die Stadt Merkendorf gegenüber skeptisch, setzte sich aber, nachdem alle Zweifel aus dem Weg geräumt worden waren, für die Intigration der Altgemeinde Hirschlach in die Stadt Merkendorf ein.

Anlässlich seines 70. Geburtstags würdigte der Merkendorfer Stadtrat sein kommunalpolitisches Engagement 1991 mit der Verleihung des Großen Ehrentellers der Stadt Merkendorf und dieser ernannte ihn auch zum Altbürgermeister.

In der Raiffeisenbank Merkendorf, im Kirchenvorstand von Hirschlach und in der Feldgeschworenenvereinigung Gunzenhausen-Heidenheim war er ehrenamtlich tätig und alle schätzten sein sympathisches und kameradschaftliches Wesen sehr.

2 Quellen[Bearbeiten]

  • Fränkische Landeszeitung vom Samstag/Sonntag, 3./4. Januar 2008: "Altbürgermeister verstorben"
  • Altmühl-Bote vom Samstag, 3. Januar 2008: "Beim Namen genannt: Johann Reinwald"
  • Nachruf der Stadt Merkendorf und der Feldgeschworenenvereinigung Gunzenhausen-Heidenheim
Profil.png Profil: Reinwald, Johann
Namen Reinwald, Johann
Beruf deutscher Politiker
Persönliche Daten
1921
Hirschlach
2008
Wolframs-Eschenbach




3 Init-Quelle[Bearbeiten]

Entnommen aus der:

Erster Autor: Krauterer angelegt am 10.03.2011 um 16:00,
Alle Autoren: S. F. B. Morse, Gerbil, Krauterer, Papa1234


4 Andere Lexika[Bearbeiten]

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