Günther Angern

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Datei:Bundesarchiv Bild 146-1971-068-14, Russland, v. Beaulieu-Marconnay, v. Leeb, Hoepner, Angern.jpg
Sigurd-Horstmar von Beaulieu-Marconnay, Wilhelm von Leeb, Erich Hoepner und Günther Angern in Russland, 30. Juni 1941

Günther Angern (* 5. März 1893 in Kolberg; † 2. Februar 1943 in Stalingrad, Sowjetunion) war ein Generalleutnant im Zweiten Weltkrieg.

1 Werdegang[Bearbeiten]

Angern trat am 1. April 1911 als Fahnenjunker in die Preußische Armee ein. Am 18. November 1912 wurde er als Angehöriger des Jäger-Regiments zu Pferde Nr. 6 zum Leutnant befördert. Bekannt ist, dass er nach dem Ersten Welkrieg in der Reichswehr diente, am 1. März 1938 zum Oberst befördert wurde und im November das Kommando über die 3. Schützen-Brigade übernahm. Am 4. Dezember 1939 wurde er Kommandeur der 11. Schützen-Briagde.[1]

Als Kommandeur der 11. Schützen-Briagde wurde ihm für seine Leistungen während des Westfeldzuges am 5. August 1940 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen.[2] Am 15. August 1941 wurde er kurzfristig Divisionskommandeur der 11. Panzer-Division, bereits am 26. August des gleichen Jahres dann aber in die Führungsreserve des Oberkommandos des Heeres (OKH) versetzt. Zum 15. September 1942 bekam er das Kommando über die 16. Panzer-Division.[1]

Angern nahm als Divisionskommandeur mit der 16. Panzer-Division am Krieg gegen die Sowjetunion teil, in deren Verlauf er am 25. September 1942 mit Wirkung zum 15. September 1942 mit der Fühung der 16. Panzer-Division beauftragt wurde. Am 1. Oktober 1942 folgte seine Ernennung zum Kommandeur dieses Großverbandes und in dieser Stellung wurde Angern am 21. Januar 1943 mit Rangdienstalter vom 1. Dezember 1942 zum Generalleutnant befördert. Am 21. Januar 1943 wurde ihm das Deutsche Kreuz in Gold verliehen.[3] Am 2. Februar darauf beging er im Kessel von Stalingrad Suizid.

2 Literatur[Bearbeiten]

  • Dermot Bradley (Hrsg.), Karl-Friedrich Hildebrand, Markus Rövekamp: Die Generale des Heeres 1921–1945. Die militärischen Werdegänge der Generale, sowie der Ärzte, Veterinäre, Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang. Band 1: Abberger–Bitthorn. Biblio Verlag, Osnabrück 1993, ISBN 3-7648-2423-9, S. 75–76.
  • Angern, Günther. In: Wolf Keilig: Das deutsche Heer, 1939–1945: Gliederung; Einsatz, Stellenbesetzung, Band 3. Podzun, Bad Neuheim 1956, S. 6. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche{{#invoke:TemplatePar|check

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  • Generalleutnant Günther Angern (05.03.1893–02.02.1943). In: Ottomar Krug: Deutsche Generale 1918–1945. Online-Findbuch im Bundesarchiv Freiburg, Signatur MSG 109.[4]

3 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 Siehe Wolf Keilig: Das deutsche Heer, 1939–1945.
  2. Veit Scherzer: Die Ritterkreuzträger 1939-1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 193.
  3. Fußnote in: Reinhold Busch: Survivors of Stalingrad: Eyewitness Accounts from the 6th Army, 1942–43. Frontline Books, 2014, S. 17. ISBN 978-1-848-32766-5 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche{{#invoke:TemplatePar|check |all= |opt= Suchbegriff= BuchID= Seite= Band= SeitenID= Hervorhebung= Linktext= Land= KeinText= |cat= Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Google Buch |template= Vorlage:Google Buch |format= }}).
  4. Generalleutnant Günther Angern (05.03.1893–02.02.1943) in der Deutschen Digitalen Bibliothek.
Profil.png Profil: Angern, Günther
Beruf deutscher Generalleutnant im Zweiten Weltkrieg
Persönliche Daten
5. März 1893
Kolberg
2. Februar 1943
Stalingrad, Sowjetunion