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Diskussion:Friedrich II. (HRR)
Folgende Aussage halte ich für übertrieben: "Für das friedliche Zusammenleben von Christen, Juden und Moslems setzte er Maßstäbe, die bis heute kaum wieder erreicht wurden." Immerhin hat er an einem Kreuzzug gegen die Araber teilgenommen, wobei es um Jerusalem ging ! Bitte für solches Lobeshymnen entsprechende Belege bringen. --Fmrauch (Diskussion) 21:10, 25. Dez. 2024 (UTC)
- Mit seiner Einschätzung liegt Fmrauch vollkommen falsch. Ich zitiere dazu aus der Fachliteratur:
- "Wenn vom Verhältnis Christentum-Mehrheit und Judentum-Minderheit im europäischen Mittelalter die Rede ist, so wird man auf den Begriff der Toleranz gestoßen. Echte Toleranz aber bedeutet nicht nur ein bloßes passives Hinnehmen, ein In-Ruhe-Lassen, sondern eine aktive gesitige Auseinandersetzung, die sich zu gegensietiger Achtung verdichtet. Welcher Mann aber wäre dabei im Zusammenhang des Gesamtthemas mit größerem Recht zu nennen als der, dem eine intolerante Umwelt seine Toleranz geradezu zum Vorwurf gemacht hat: der Stauferkaiser Friedrich II.." (Gunther Wolf: Kaiser Friedrich II. und die Juden / Ein Beispiel für den Einfluß der Juden auf die mittelalterliche Geistesgeschichte, in Paul Wilpert (Hrsg.): Judentum im Mittelalter / Beiträge zum christlich-jüdischen Gespräch, De Gruyter, 2015, Seite 435). --Felix Fäbri (Diskussion) 05:58, 26. Dez. 2024 (UTC)
- Dazu auch der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt: "So lernte ich, daß es im Mittelalter mehrere Epochen gab, in denen Toleranz zwischen den drei Religionen Abrahams vorherrschte. Mir steht der Staufer Friedrichh II. vor Augen, der das Reich von Unteritalien aus regierte. In seinen Konstitutionen von Melfi hat er Christen, Muslime und Juden gleichgestellt." (zitiert aus Helmut Schmidt: Außer Dienst / Eine Bilanz, Penguin Random House, 2009). --Felix Fäbri (Diskussion) 06:06, 26. Dez. 2024 (UTC)
- Friedrich II. unterhielt eine Luccera eine sarazenische Leibgarde, was seine Mitwelt sehr empörte. Dazu schreibt der Historiker Joseph Rovan: "Aber die bloße Existenz einer muslimischen Enklave auf christlichem Boden war ein Skandal, eine Gotteslästerung und der lebende Beweis, dass der verstorbene Kaiser tatsächlich der Antchrist gewesen war, wie es die päpstliche Propaganda immer wieder behauptet hatte. Nichts hatte zu Lebzeiten Friedrichs seine klerikalen gegner mehr in Harnisch gebracht als diese Toleranz gegenüber den Ungläubigen."(Joseph Rovan: Geschichte der Deutschen / Von den Ursprüngen bis heute, Carl Hanser Verlag, 1995, Seite 133). --Felix Fäbri (Diskussion) 06:45, 26. Dez. 2024 (UTC)