Diskussion:Die Templer und das Judentum (Kryobob)

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1 Juden im Templerorden?[Bearbeiten]

Mir stellt sich die Frage, warum Juden eigentlich im Templerorden hätten mitwirken sollen. Was könnten ihre Motive gewesen sein, dh. welche Ziele könnten sie damit verfolgt haben? Dazu fällt mir nichts ein! Der Zugang zu Jerusalem stand Christen und Juden ja auch unter muslimischer Herrschaft vor den Kreuzzügen offen. Der Islam behandelte die Juden damals weitaus toleranter als das Christentum. Die Juden hätten von einer Stärkung der christlichen Macht/Herrschaft eigentlich nur Nachteile gehabt. Haben sie vielleicht darauf gehofft, dass die Kreuzfahrer ihnen die Gründung eigener jüdischer Staaten im Nahen Osten erlauben? Dass ist auch kaum vorstellbar. Dann könnten nur noch finanzielle Überlegungen (z.B. ein Profit beim Transport von christlichen Truppen ins Heilige Land oder der Erwerb von Lehen im Heiligen Land) in Frage kommen. Aber das Transportwesen hatten bereits die Venezianer fest im Griff. Und warum sollten die Christen den Juden im Heiligen Land Lehen geben, wenn sie es in Europa auch nicht taten? Bleibt noch die Sucher nach der Bundeslade bzw. dem Gral. Aber das geht dann schon in Richtung Illuminati von Dan Brown. Fazit: Die im Artikel genannten Argumente können mich nicht wirklich überzeugen, dass Juden in nennenswerten Anzahl im Templerorden mitmachten. M.f.G. Michelle DuPont


Wolfram von Eschenbach hat im Parzival einen Dichter namens Kyôt erwähnt, der dies einem Buch des jüdischen Astrologen Flegetanis entnommen haben will. Ich denke nicht, dass dies in das NS-Konzept von Himmler und Rahn passte. Oder sollte Rahn das übersehen haben? Warum war der dann plötzlich tot? Das ist doch bestimmt auch erwähnenswert ! Benutzer:Fmrauch, 00:51, 16. Mai 2017.


2 Abarbeitung der Argumente von Fmrauch von Kryobob:[Bearbeiten]

Fmrauch: Mir stellt sich die Frage, warum Juden eigentlich im Templerorden hätten mitwirken sollen. Was könnten ihre Motive gewesen sein, dh. welche Ziele könnten sie damit verfolgt haben? Dazu fällt mir nichts ein! Der Zugang zu Jerusalem stand Christen und Juden ja auch unter muslimischer Herrschaft vor den Kreuzzügen offen. Der Islam behandelte die Juden damals weitaus toleranter als das Christentum. Die Juden hätten von einer Stärkung der christlichen Macht/Herrschaft eigentlich nur Nachteile gehabt. Haben sie vielleicht darauf gehofft, dass die Kreuzfahrer ihnen die Gründung eigener jüdischer Staaten im Nahen Osten erlauben? Dass ist auch kaum vorstellbar. Dann könnten nur noch finanzielle Überlegungen (z.B. ein Profit beim Transport von christlichen Truppen ins Heilige Land oder der Erwerb von Lehen im Heiligen Land) in Frage kommen. Aber das Transportwesen hatten bereits die Venezianer fest im Griff. Und warum sollten die Christen den Juden im Heiligen Land Lehen geben, wenn sie es in Europa auch nicht taten?


Kryobob: Vor meiner Familierecherche zu meiner jüdischen Familie hätte ich auch so argumentiert. www.kryptojuden.weebly.com Ist stringent, nach einer aufgeklärten Logik. Weitere Argumente, die nicht Mystisch sind fallen mir auch nicht ein. Glaube, dass Du alle Argumente benannt haben wirst.


Fmrauch: Bleibt noch die Suche nach der Bundeslade bzw. dem Gral. Aber das geht dann schon in Richtung Illuminati von Dan Brown. Fazit: Die im Artikel genannten Argumente können mich nicht wirklich überzeugen, dass Juden in nennenswerten Anzahl im Templerorden mitmachten. M.f.G. Michelle DuPont

Kryobob: Interessant ist immer der historische Nachklang. Wieso gibt es bestimmte Mythen. Wieso gibt es diese. (P.S.: Über Dan Brown brauchen wir nicht zu reden, es ist ein Konstrukt, mehr nicht. Seine Folgerung sind in keiner Art und Weise wissenschaftlich)

Der Kontext erschließt sich nur, bei einem rein theologischen Zugang. Also über die Mystik der hebräischen Bibel. Dieses heißt, man muss sich mit der heutigen Theologie der Endzeit beschäftigen.

Die erste Frage ist: Gibt es eine Endzeit Theologie im Judentum heute noch: Dieses existiert.

Zweite Frage: Ist dies aktive oder passive: Diese ist aktive

Dritte Frage: Welche Elemente sind wichtig für die Endzeitler


Bei einer Beschäftigung mit der jetzigen Endzeit Theologie kann man Elemente erkennen, die wichtig sind (Bitte verzeihe mir, ich bin aus der Kirche ausgetreten, so dass ich nur auf Aussagen bzw. die Argumentation von Endzeitlern im Internet und bei Youtube verweisen kann. Es gibt aber Massen von Quellen.)

(Hatte vor einigen Jahren einen Masseur, der fanatischer Christ war. Ich habe damals viel über seine christliche Gedankenwelt erfahren. Diese war geprägt davon, dass die Endzeit gekommen ist. Jedes Ereignis war eine Erfüllung der Prophetie. Ich habe also erfahren, was der Priester in seine Gemeinde am Wochenende gepredigt hat. Für mich war dieses ein konstruierter Wahn, aber in seiner Gedankenwelt, war dieses die Quelle seiner Handlungen. Kann man vergleichen mit einem Holocaustleugner, mit Ufo-Gläubigen, etc.)).

Wichtig ist, dass wir somit nicht auf der Basis der Gedankenwelt von 2017 argumentieren können, sondern auf der Gedankenwelt vor der Aufklärung. Diese ist religöse und nicht wissenschaftlich rational (Frage: Stimmst Du mir hierbei zu, ansonsten wird sich die Diskussion ab hier erübrigen)

Basis ist somit, auch die Ideologie des Daseh (Is oder ISIS). Ist diese für uns nachvollziehbar, nein, aber sie ist die treibende Kraft im Nahen-Osten? Ohne diese Ideologie verstehen wird nicht die geoplolitischen Akteure in Nahen-Osten. Oder möchtest Du geoplolitisch beim Daseh argumentieren?

Wir müssen also die Frage stellen, welche theologischen Gründe gab es für das Judentum, auch ein aktiver Akteure bei den Kreuzzügen zu sein?

Wenn wir eine Diskussion über diese führen, also die theologische Basis des Judentums in Mittelalter, kann die Frage wissenschaftlich beantwortet werden, waren die Juden theologische Abteure, wirtschaftliche Akteure und militärische Akteure bei den Kreuzzügen.

Somit stellt der Artikel die Frage, waren die Juden Akteure. Waren die Juden über die Templer auch militärische Akteure beim ersten Kreuzzug?

Nach meiner Meinung ist diese These zulässig. Sie ist nicht konstruiert, sondern über eine Indizienkette hergeleitet. Wie gesagt, wir können die These über eine Genanalyse validieren.

Dieses erlaubt uns zu sagen, die These ist belegt oder widerlegt.


Wichtig ist noch: Welche Dinge müssen erfüllt sein, dass der jüdische Messias erscheinen kann. (P.S.: Im Gegensatz zur Lehre von Jesus, der Gewaltlosigkeit, ist die hebräische Bibel nicht gewaltlos. Es gibt im Judentum kein Verbot, einen nicht Juden zu töten. Die Zehn Gebote beziehen sich nur auf Juden. Kann man vergleichen mit der Ideologie des Daseh (IS bzw. ISIS), einen ungläubigen darf man töten. Sowie, wenn man im Heiligen Krieg stirbt ins Paradies kommt.)

Also, was spricht dagegen, dass das Judentum keine militärische Organisation hatten. (P.S.: Die ersten Pogrome gab es erst mit den ersten Kreuzzug. Somit können wir nicht mit der Denklogik argumentieren, dass in Frankreich bzw. in Heiligen Römischen Reich Juden verfolgt wurden. (Keine Quelle berichtet davon) Die Juden werden erst ab den Kreuzzügen verfolgt (Frankreich, England, dann Spanien und Heiliges Römisches Reich).

So jetzt mein Vorwurf zu der Kritik zum Artikel: Ich glaube Du argumentierst mit einer Logik des Jahres 2017. Des Weiteren, mit einer Logik, dass Juden immer massive verfolgt wurden. Diese ist falsch. Es ist ein Konstrukt.

Ich weiß, diese Argumentation wird Dich nicht überzeugen, aber Du kannst auch keine Quellen anführen die gegen die These sprechen. Somit verweise ich auf die Möglichkeit einer Genanalyse der Groß-Meister der Templer. Diese Methode erlaubt es wissenschaftlich die These abzuarbeiten.


Fmrauch: Wolfram von Eschenbach hat im Parzival einen Dichter namens Kyôt erwähnt, der dies einem Buch des jüdischen Astrologen Flegetanis entnommen haben will. Ich denke nicht, dass dies in das NS-Konzept von Himmler und Rahn passte. Oder sollte Rahn das übersehen haben? Warum war der dann plötzlich tot? Das ist doch bestimmt auch erwähnenswert !


Kryobob: Bestehe nicht auf Rahn. Deine Argumentation ist plausibel. (Argument: Ich habe eine ideologische Gleichheit von Himmler und Rahn dargestellt, die aber nicht gegeben ist.)

Grund war, dass ich vor einigen Jahren ein Buch über die Mystik (schwarzer Orden, SS gelesen habe, damals ging es auch um den Gral. Somit folge ich Deiner Argumentation zu 100%, dass die Art der Darstellung nicht dem historischen Vorgang gerecht wird.)

An sich muss es so sein, dass Himmler auf Rahn aufmerksam wurde und seine Forschungen aufgriff und ihm deshalb mit der Gralssuche beauftragte.

Ist dieses der richtige Kontext? Benutzer:Kryobob, 14:42, 17. Mai 2017.

MFG Kryobob

Ph’nglui mglw’nafh Cthulhu R’lyeh wgah’nagl fhtagn