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Bornholm

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Bornholm ist eine seit 1522 zu Dänemark gehörende und 37 Kilometer vor der schwedischen Südküste liegende Insel in der Ostsee. Sie ist etwa 150 km östlich von Kopenhagen und 85 km nordöstlich von Rügen entfernt. Sie gehört seit 2017 mit Seeland und weiteren kleinen Inseln zur Region Hovedstaden.[1] Die Fläche beträgt 588 km².

Bornholm ist im Prinzip ein mächtiger, vielfach nur von einer dünnen Erdschicht überzogener, im Innern teilweise bewaldeter oder mit Heide bedeckter Granitklotz, dessen steil abfallendes Nordufer Klippen aufweist, während im Südosten und Westen Dünen vorkommen. Wegen der guten Badegelegenheiten und des milden Klimas wird die Insel im Sommer viel besucht. Die circa 40.000 Personen (Stand 2013) umfassende Bevölkerung von Bornholm lebt traditionellerweise neben dem Tourismus größtenteils von Fischfang und Ackerbau, den der fruchtbare Moränenboden begünstigt. Hauptstadt, Verwaltungszentrum und größte Ortschaft der Insel ist die an der Südwestküste gelegene Stadt Rønne. An der Nordspitze der Insel liegen dicht beieinander die beiden Ort Sandvig und Allinge,[2] die als Fischerdörfer entstanden. Weitere große Städte sind Aakirkeby, Nexø und Hasle.

Bis ins 20. Jahrhundert wurde davon ausgegangen, dass der germanische Stamm der Burgunder von dieser seit dem 8. Jahrhundert Burgundarholm genannten Insel stammt und dort bis ins 3. Jahrhundert ansässig war.[3] Die Insel gehörte ab dem 12. Jahrhundert teilweise zum Erzbistum Lund, doch 1522 endete die kirchliche Herrschaft endgültig. Von 1525 bis 1576 gehörte die Insel zu Lübeck, zwischen 1643 und 1658 wurde sie im Krieg mehrmals von Schweden besetzt.[1]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 https://de.wikipedia.org/wiki/Bornholm
  2. Baedeckers Autoreiseführer Skandinavien und Finnland, Baedecker Autoführer-Verlag GmbH, Stuttgart, 1961, S. 228 und 229
  3. Burgunden. In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA). 2. Auflage. Band 4, Walter de Gruyter, Berlin/New York 1981, S. 224–271. Hier S. 236

Reiseinformationen


Andere Lexika

  • Der neue Brockhaus, 5. Auflage in fünf Bänden, Band 1, Seite 342, F. A. Brockhaus, Wiesbaden 1973