Boris Artzybasheff

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Boris Artzybasheff (25. Mai 1899 in Charkiw, Ukraine16. Juli 1965 in den USA) war ein US-amerikanischer Maler und Werbegrafiker. Er hat auch ein paar Bücher geschrieben, die er selbst illustrierte.

1 Leben und Werk[Bearbeiten]

Der Sohn des Schriftstellers Michail Arzybaschew kam nach der Machtübernahme der Bolschewisten mit 14 Cents in der Tasche 1919 in New York City an. Er fand einen Job in einer Werkstatt für Druckvorlagen. Ab 1922 lieferte er Illustrationen für verschiedene Bücher anderer Autoren.

Sein Vorteil war seine Vielseitigkeit. Er konnte sowohl Kinderbücher illustrieren als auch naturgetreue Portraits im damals angesagten neusachlichen Stil malen. Persönlich interessierte er sich besonders für den Surrealismus. Über Jahre malte er groteske Maschinen, oft mit menschlichem oder tierischem Antlitz. 1954 war er selbst Thema der Titelgeschichte "When Machines Come to Life" der Zeitschrift Mechanics Illustrated.

Artzybasheff illustrierte ingesamt 50 Bücher und zeichnete lukrative Werbeanzeigen für Xerox, Shell, Pan Am, Casco Power Tools, Alcoa Steamship lines, Parke Davis, Avco Manufacturing, Scotch Tape, Wickwire Spencer Steele, Vultee Aircraft, World Airways und Parker Pens. Außerdem erschienen seine Zeichnungen in Life und Fortune und weiteren Zeitschriften. Für Time malte er über 200 Titelblätter.

2 Galerie prominenter Kriegsbeteiligter[Bearbeiten]

Für das Time-Magazin malte er nach und nach eine Galerie der bekanntesten Köpfe des Zweiten Weltkriegs. Hier sind insbesondere seine Portraits von Heinrich Himmler vor einem Leichenberg von 1943 (!) oder auch das Portrait Stalins mit seinen - normalerweise wegretouchierten - Pockennarben interessant.


3 Weblinks[Bearbeiten]