Abstammungslehre

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Die Abstammungslehre ist die Theorie, nach der alle heutigen Lebewesen von gemeinsamen Vorfahren abstammen. Mehrere Theorien gehen davon aus, dass die Höherentwicklung und Spezialisierung in einem weit verzweigten Stammbaum stattfand und es ursprünglich nur wenige Stammformen gab. Die wichtigsten Entwicklungsfaktoren der Entwicklung der Arten sind dabei Mutation, Selektion und Isolation. Wichtige Impulse erhielt die Abstammungslehre von Jean-Baptiste de Lamarck und mehr noch von der Evolutionstheorie von Charles Darwin sowie in neuster Zeit durch die Genetik. Im Gegensatz zur Abstammungslehre steht zum Beispiel die christliche Schöpfungslehre.

Für die Systematik (Biologie) ist die Abstammungslehre sehr wichtig, weil die international anerkannten Systeme zur Benennung von Tier- und Pflanzenarten sich nach der stammesgeschichtlichen Verwandtschaft richten.

1 Literatur

  • Bertelsmann Universallexikon, Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH, Gütersloh, 1995, Seite 12

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