Hagia Sophia

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Hagia Sophia. Fortepan 95073.jpg

Die Hagia Sophia ist ein riesiger Sakralbau in Istanbul. Erbaut wurde sie zwischen 531 und 537 durch den byzantinischen Kaiser Justinian I. um nach dem Vorbild von Jerusalem der neuen Hauptstadt Konstantinopel im römischen Reich einen „besonderen christlichen Glanz“ zu verleihen. Nach Eroberung des byzantinischen Reichs durch die islamischen Osmanen um 1450 wurde die Hagia Sophia zur Moschee umgebaut, also z.B. mit Minaretten ergänzt. Nach dem ersten Weltkrieg, unter dem weltlich orientierten Gründer der heutigen Türkei, Kemal Atatürk, wurde die Hagia dann in einem verweltlichten Sinne als Museum genutzt. Der heutige Staatsschef Erdogan wiederum spielt sehr ernsthaft mit dem Gedanken, sie wieder als Moschee zu verwenden.

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