Geschichte der Flugzeuge

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Die Geschichte der Flugzeuge begann - nach der Epoche der Heißluftballone - mit Otto Lilienthal. Er schaute die Vögel an, er schaute wie sie fliegen, dann hatte er eine Idee. Er bastelte sehr große Flügel aus Holz und Stoff, er dachte dass man mit denen vielleicht fliegen konnte. Er hat ungefähr 21 Apparate gebaut, aber keiner flog mehr als 5 Meter weit. Bis am 29. Juni 1895 in Lichterfelde: dort ist Otto einen Hügel hinunter gerannt und 250 Meter weit geflogen. Viele Menschen konnten es nicht glauben, man konnte echt fliegen, das war nicht nur ein Traum. Aber leider ist er ein Jahr später abgestürzt und gestorben.

Aber das bremste den Traum vom Fliegen nicht: Auf der anderen Seite des Atlantiks gab es zwei Brüder, jeder hat wohl schon einmal von denen gehört: die Wright Brüder. Die Gebrüder Wright haben die Geschichte von Otto Lilienthal gehört und sie wollten diesen Rekord von 250 Metern brechen: Sie bauten ein riesiges Gleitflugzeug, auch aus Holz und mit Stoff bespannt, auch dieses Modell hatte noch keinen Motor. Und im Jahr 1901 sind sie damit 350 Meter weit geflogen. Danach haben die Wright Brüder in dieses Gleitflugzeug einen Motor hinein gebaut, es war ein kleiner Motor aber damit sind sie am 17 Dezember 1903 sensationelle 622 Meter geflogen.

1 Kampfflugzeuge

11 Jahre später begann der Erste Weltkrieg, am Anfang noch ohne Flugzeuge, aber nach einiger Zeit merkte man, wie nützlich diese sein können: Mit dem Flugzeug kann man sehen, was der Gegner macht, wo er womit angreifen will. Aber bald kam jemand auf die Idee, mit Maschinengewehren auf die anderen Flugzeuge zu schiessen. Danach kamen die ersten Flugzeuge aus Metall (Panzerung). Die berühmtesten Flugzeuge des Ersten Weltkriegs waren: der deutsche Fokker D7, der englische “Camel“ , der französische "Spatt" 13 und der deusche "Albatros". Diese Flugzeuge konnten bis 160km/h schnell fliegen. Der berühmteste war der Albatros, der rote Dreidecker: Manfred von Richthofen (auch der Rote Baron genannt) hat dieses Modell geflogen. Er flog zum ersten Mal mit 22 Jahren bei der Luftwaffe. Er war der beste Pilot in diesem Krieg, er har 80 Flugzeuge abgeschossen. Aber am 21 April 1918 flog er ganz tief über Frankreich: Australische Soldaten haben ihn dann abgeschossen. Er wurde mit den höchsten militärischen Ehren begraben.

Mit dem Zweiten Weltkrieg wurden die Flugzeuge grösser, schwerer, schneller, mit stärkeren Motoren und auch grösseren Tanks, damit wurde die Reichweite vergrössert. Ein gutes Beispiel aind die deutsche Messerschmitt Me 109 und die amerikanische P-51D Mustang. Diese Flugzeuge konnten 640 km/h schnell fliegen. Auch kamen im Zweiten Welltkrieg die ersten richtigen, grossen Bomber zum Einsatz: Tausende von diesen viermotorigen Monstern flogen jeden Tag nach Deutschland. Der bekannteste Bomber war die Boeing B-17, genannt “Fliegende Festung“. Sie war gross, schwer und langsam, aber sie war auch gut geschützt mit 13 Maschinengewehren an 6 Stationen. Diese Bomber konnten von England bis nach Berlin fliegen, dort viele Tonnen Bomben abwerfen und viel Schaden anrichten. Am Tag bombardierte die USAF und in der Nacht die englische Royal Air Force.

Aber jetzt brachte Deutschland ein revolutionäres Flugzeug, das 200 km/h schneller fliegen konnte als alle anderen Flugzeuge: den Jet mit Düsenantrieb. Der erste Jet war das Kampfflugzeug Messerschmitt Me 262, es konnte 880 km/h schnell fliegen. Aber die Me 262 kam zu spät und konnte gegen die alliierten Bomberflotten auch nicht mehr viel machen, 1945 gab Deutschland auf.

Auch im Pazifikkrieg übernahmen die Flugzeuge sofort eine wichtige Rolle: Die USA mussten Insel nach Insel bis Japan erobern. Der "Hellcat", der japanische "Zero" und der F4U "Corsair" waren die berühmtesten Flugzeuge des Pazifikkrieges. Der Corsair war der schnellste, er hatte eine seltsame Flügelform, man konnte die Flügel einklappen, damit mehr Flugzeuge auf dem Flugzeugträger Platz fanden. Gegen Ende des Krieges begannen die Japaner mit den Kamikaze–Angriffen: Ein Pilot stürzt sich direkt mit dem Flugzeug auf die amerikanischen Schiffe. Die Amerikaner mussten schnell auf die Kamikazi zielen und sie abschiessen, bevor sie auf das Schiff knallten.

Der Krieg sollte ganz brutal enden: Am 6. August flog ein B-29-Bomber namens "Enola Gay" nach Hiroshima in Japan und liess eine neue Waffe fallen: Die Atombombe. Diese Atombombe hat mehr als 100'0000 Personen getötet, noch einmal fast so viele jene in Nagasaki, doch damit war der Pazifik-Krieg zu Ende.

Nach dem Krieg begann man die Jets zu verbessern, das erste Ziel war ein Überschallflugzeug. Der erste Mach 1 Jet war die X-1, ein Experimentalflugzeug das man unter eine B-29 hängte und dann auf 8 km Höhe starten liess. Die X-15 wiederum war in den 1950er/60er Jahren ein Raketen-Flugzeug (ohne Kampfauftrag, nur zu Forschungszwecken, auch für die Weltraumfahrt), das mit buchstäblich Mach 6,7 (6,7fache Schallgeschwindigkeit) zu fliegen vermochte und sich nach dem Start am Flügel einer B-52 (s. weiter unten) bis in den Weltraum fortbewegte und von dort ohne den vorher verbrauchten Treibstoff wieder zur Erde zurück segelte.

In den 1950er-Jahren hatte man Kampfjets wie den F-86 "Sabre" und die Mig 15, diese Flugzeuge konnten 950 km/h schnell fliegen und wurden mit Raketen bewaffnet. Im Korea-Krieg kämpften diese zwei Flugzeuge gegeneinander, und der F-86 war in vielen Punkten besser als die Mig 15. In den 60er–Jahren wurden Elektronik und Radar immer besser, man musste sich jetzt nicht mehr hinter dem fremden Flugzeug positionieren und dann schiessen, eine Rakete - genannt Lenkwaffe - konnte alleine bis zum Flugzeug fliegen und dort explodieren. Neue Flugzeuge wie der amerikanische Starfighter und die russische Mig 21 konnten über 2000 km/h schnell fliegen, doppelte Schallgeschwindigkeit resp. Mach 2. Diese Flugzeuge kämpften im Tiefflug über dem Dschungel von Vietnam, wie etwas später auch die F-4 "Phantom". Auch die Bomber wurden grösser: Boeing baute den B-52, einen riesigen Bomber mit acht Triebwerken. Der B-52 wurde auch in Vietnam gebraucht, wo er tausende von Tonnen Bomben abgeworfen hat, mit sehr grosser Opferzahl. In den 80er Jahren hatten die Kampfflugzeuge bessere elektronische Geräte, man konnte die Daten besser und schneller speichern, die Waffen wurden auch moderner und die Flugzeuge wurden ein bisschen kleiner, aber besser, wie zum Beispiel die amerikanischen F-15 und F-16 für die Air Force und der F-18 für die Navy. Diese Art Flugzeuge waren nicht mehr schneller, alle konnten ungefähr Mach 2,4 schnell fliegen, ausser der Mig 25 "Foxbat", diese konnte Mach 3,2 schnell fliegen. Der F-15 ist ein Kampfflugzeug, das angeblich nie abgeschossen wurde. Viele sagten, dass der F15 das beste Kampfflugzeug ist und er in vielen Jahren noch fliegen wird. Aber die Raketen wurden auch besser und schneller, kein Flugzeug konnte sie evadieren. In Afghanistan und Irak wurden viele F-16 abgeschossen und Irak kaufte russische Flugzeuge wie den Mig 29. Die USA brauchten etwas noch besser als die F-15. Europa hat auch bessere Flugzeuge gebaut, wie den "Eurofighter" und den Panavia "Tornado". Die USA erfanden später die Furtive-Technologie, das heisst kein Radar kann dieses Flugzeug sehen, auch keine Lenkwaffe. Das erste Furtive-Aufklärungsflugzeug war der F-177 und das erste Furtive Kampfflugzeug war der F-22 ("Stealth").

=> Siehe auch: Generation (Kampfflugzeug)

2 Passagierflugzeuge

1958, also wesentlich später als in der Militärfliegerei, führte die damalige US-Fluggesellschaft Pan Am als erste Düsenflugzeuge ein. Auch in den 1960er Jahren haben sich die kommerziellen Flugzeuge, die es bereits seit den 1930er Jahren gab, vergrössert. Es gab kleine Flugzeuge für kurze Strecken wie die DC-9 und die Boeing 737. Die 737 ist der meist gebaute und verkaufte Flugzeugtyp weltweit. Es gab auch grosse Flugzeuge für z.B. Transatlantik-Flüge wie die DC-8 und ab den 1970ern die Boeing 747 "Jumbo-Jet". Die 747 war viele Jahre der grösste kommerzielle Jet. Mehr als 70 Fluggesellschaften hatten 747.

Aber von London nach New York brauchte der Jumbo Jet 9 Stunden, englische und französische Ingenieure wollten diese Strecke in 3 Stunden absolvieren. Das Resultat war die "Concorde", der erste kommerzielle Überschall-Jet. Sie hatte 2 Rolls Royce Olympus-Triebwerke, konnte auch die Nase bewegen. 20 Jahre war die Concorde wertvoll, aber leider war sie sehr teuer und nicht jeder konnte die Tickets bezahlen. Zudem hatte sie noch einen Absturz zu verzeichnen. Nur zwei Fluggesellschaften hatten Concorde und 1984 ging das Concorde-Programm bankrott. Der letzte Flug war am 26. November 2003.

Einige Jahre später ist eine heutzutage sehr berühmte Aviatikfirma geboren: Airbus. Airbus baute bis vor einigen Jahren kleinere und mittelgrosse Flugzeuge, aber vor einigen Jahren proponierte Airbus ein grösseres kommerzielles Flugzeug als die Boeing 747: Airbus hat die A380 gebaut, ein kommerzielles Flugzeug mit zwei Passagierdecks. Sie hat auch wieder vier Triebwerke, aber sie transportiert jetzt 820 Passagiere. Sie ist das grösste Verkehrsflugzeug der Welt.

3 Siehe auch

4 Andere Lexika

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Erster Autor: 189.216.147.68 angelegt am 17.09.2010 um 00:57

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