Dur Akkord

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Dur-Akkord: Hilfe zum Ausschneiden

Dur-Akkord ist ein Begriff aus der Musik. Sein Gegenstück ist der Moll-Akkord. Ein Akkord besteht aus drei oder mehr Tönen. Komplexe Akkorde können viele Töne haben, aber es sind immer mindestens drei.

Die Akkorde sind das, was in den meisten Fällen Musik erst interessant macht und ihr Charakter gibt. Es gibt einige grundlegende und wichtige Dinge, die jeder Musiker wissen muss, und diese sind wirklich einfach zu lernen! Man muss nur ein paar einfache Regeln kennen und ein wenig Übung haben.

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1 Grundsätzliches

Ein Dur-Akkord hat ein ganz spezielles Set an Tönen:

  1. die sogenannte Tonika der Grundton des Akkords. Dies ist die Note, nach der der Akkord heißt.
  2. die große Terz, welche dem Akkord seinen Charakter verleiht, liegt 4 Halbtöne über dem Grundton
  3. die Quinte, welche den Akkord abschließt und vervollständigt, liegt 7 Halbtöne über dem Grundton.

Jeder Dur-Akkord enthält alle drei dieser Töne. In der einfachsten Form sind diese angeordnet als 0-4-7. In einem C-Dur Akkord ist zum Beispiel C die Tonika (0). Vier Halbtöne darüber liegt die große Terz: E. Drei Halbtöne über dieser (oder sieben vom Grundton aus) liegt G.

2 Beispiel C Dur

Alle Akkorde sind vom Grundton her aufgebaut, aber die Reihenfolge des Dreiklangs C, E, G kann verändert werden:

so sehen die C-Dur Akkorde zum Beispiel auf dem Notenblatt aus

Denke daran C = Tonika(0), E = große Terz (4), G = Quinte (7) - auf dem Klavier sollen zunächst nur die Finger 1, 3 und 5 (Daumen, Mittelfinger, kleiner Finger) verwendet werden, um die drei Noten des Akkords nacheinander zu spielen. Der Daumen schlägt als erstes die Taste an, Zeige- und Ringfinger liegen dabei auf den Tasten und drücken sie nacheinander.

Die obenstehende Datei zeigt die Dur-Akkorde an einem Beispiel. Mann kann diese Datei herunter laden, den gestrichelten markierten Teil, mit den gelben Fenstern, mit einer Schere ausschneiden und dann diesen Teil an der Klaviatur am jeweiligen Grundton Tonika (0) anlegen und hat damit eine einfache Hilfe für alle Dur-Akkorde.

Für andere Instrumente - wie etwa Gitarre - gibt es auch entsprechende Griffe.

3 Akkordgriffbilder C und G-Dur

Akkordbegriffbilder.png

Um den Anfängern den Einstieg etwas zu erleichtern, werden hier zusätzlich zu den Akkordsymbolen die Griffbilder auf dem Tasteninstrument dargestellt. Die Griffbilder zeigen in grafischer Form ganz genau, welche Tasten mit welchem Finger der linken Hand gespielt werden soll. Sie bilden praktisch den kleinen Ausschnitt der Keyboardtastatur ab, der für die Begleitung benötigt wird.

Hand links.jpg

Für die ersten einfachen Übungen werden die beiden Akkorde C-Dur und G-Dur dargestellt. Der C-Dur-Akkord wird also mit dem Fingersatz der linken Hand 5-2-1 (kleiner Finger, Zeigefinger, Daumen) gespielt und der G-Dur-Akkord mit dem 5-3-1 (kleiner Finger, Mittelfinger, Daumen) angeschlagen.

Es empfiehlt sich die Akkorde einige Male zu üben, um ein Gefühl für das gleichzeitige Anschlagen der Tasten zu bekommen. Entsprechendes gilt für Saiteninstrumente wie die Gitarre, bei der die Grifftechnik außerdem geübt werden muss.

3.1 Übungsbeispiel

Beispiel auf dem Notenblatt notiert

In dieser Übung werden die beiden Akkorde gewechselt. In der Akkordsymbolschrift werden die Akkorde im Notenblatt verkürzt mit C und G angeben. Die Akkorde stehen über den Melodie-Noten.

Auf die erste Zählzeit eines Taktes wird der jeweilige Akkord mit der linken Hand angeschlagen, danach los lassen und auf den nächsten Akkord vorbereiten. Die rechte Hand spielt die einzelnen Noten im Takt weiter. Nach dem vierten Takt wird die Übung so lange wiederholt bis es sicher sitzt. Zu Fingersatz rechte Hand siehe Orgelspielen nach Zahlen.

3.2 Weiteres Übungsbeispiel

Übung 2

Zur weiteren Übung folgt nun der Wechsel der Akkorde in rascher Folge am Beispiel des beliebtesten deutschen Kinderliedes Summ, summ, summ. August Heinrich Hoffmann von Fallersleben verfasste den Text 1835.

4 Text

Summ summ summ!
Bienchen summ’ herum!
ei! wir thun dir nichts zu Leide,
flieg’ nun aus in Wald und Heide!
Summ summ summ!
Bienchen summ’ herum!

4.1 Spielart

Das Beispiel kann durch Anklicken vergrößert werde und zu Übungszwecken heruntergeladen werden. Die hier notierte Version weicht von der Orginalversion ab und wurde zum Schulungszweck umgeschrieben. Es ist im 4/4 Takt in C-Dur geschrieben.

Die rechte Hand spielt die Noten wie hier beschrieben und die C- und G-Dur Akkorde spielt die linke Hand. Wenn das Keyboard über eine Begleitautomatik verfügt, braucht man nach dem Einschalten nur die eine Taste C oder G auf der linken Seite der Tastatur anschlagen. Der Akkord, wie im Notenblatt mit C und G markiert, wird dann automatisch in den Akkordklang umgesetzt. Ohne Automatik zu üben hat den Vorteil für später kompliziertere Akkordgriffe, und die linke Hand wird beweglicher für das Zweihandspiel.

5 Siehe auch

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