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Christa Meves

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Christa Meves (* 4. März 1925 in Neumünster als Christa Mittelstaedt) ist eine deutsche Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und Schriftstellerin. Ihre Bücher erreichten bis 2004 eine Gesamtauflage von 6 Millionen in deutscher Sprache.[1] Kritisiert wurde sie zum Beispiel wegen ihrer Mitwirkung bei der Aktion Leben.[2]

Werdegang

Meves wuchs in Neumünster auf machte dort 1943 das Abitur. Danach studierte sie Geographie, Germanistik und Philosophie an den Universitäten Breslau und Kiel. In Hamburg absolvierte sie zusätzlich ein Studium der Psychologie und schloss dieses 1948 mit dem Examen ab. Es folgte eine Psychagogenausbildung an den Psychotherapeutischen Instituten in Hannover und Göttingen. 1962 schloss sie in Göttingen ihre Zusatzausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin ab und arbeitete ab demselben Jahr in freier Praxis in Uelzen. Ab 1973 war sie berufenes Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland, aus der sie auf eigenen Wunsch 1984 ausschied.

Wirken

Meves entwickelte auf Grundlage der Antriebslehre und der Instinktlehre von Konrad Lorenz und Nikolaas Tinbergen, der Entwicklungspsychologie und aus Erkenntnissen ihrer kinderpsychotherapeutischen Praxiserfahrung ein eigenes Konzept der Psychotherapie. 1978 schrieb Meves für Herbert Gruhl und dessen neugegründete Umweltpartei Grüne Aktion Zukunft (GAZ) an einigen programmatischen Punkten mit. Von 1978 bis 2006 war sie Mitherausgeberin der Wochenzeitung Rheinischer Merkur. Sie bekennt sich seit 1987 offen zum Katholizismus und kritisiert die evangelisch-lutherische Kirche.[3] Meves kann eher zum traditionellen Christentum gezählt werden und trat im katholischen Fernsehsender k-tv auf.

Werke (Auswahl)

  • Mut zum Erziehen, Furche-Verlag, Hamburg 1970
  • Manipulierte Maßlosigkeit, Psychische Gefahren im technisierten Leben, Herder Verlag, Freiburg i. Br. 1971
  • Verführt, manipuliert, pervertiert: die Gesellschaft in der Falle modischer Irrlehren; Ursachen - Folgen - Auswege, Verlag Resch, Gräfelfing 2003

Privates

Im Jahr 1946 heiratete die evangelische Christa Mittelstaedt den Augenarzt Harald Meves († 2003). Das Paar hat zwei Töchter und sechs Enkel.[1]

Zitate

  • "Die Wut nach Innen zu lenken, ist eine schwere Zwangsstörung." (gehört auf K-TV am 19. Februar 2020)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Klappentext in Manipulierte Maßlosigkeit, 2. Auflage 2004
  2. https://www.apabiz.de/archiv/material/Profile/AL.htm
  3. Freude am Katholischsein in: Von der Lust, katholisch zu sein, 15 Beiträge, hrsg. von Michael Müller, MM Verlag Aachen 1993, Seiten 231-252

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