Algorithmus

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Ein Algorithmus ist die Vorgehensweise, eine Verfahrensvorschrift, eine genau definierte Handlungsvorschrift zum Lösen von einer bestimmten Art von rationalen Problemen. Ein „Alltagsalgorihmus“ ist ein Kochrezept. Auch „Anbraten“, „Rühren“ usw. sind Algorithmen, jedoch nicht so präzise. In fast jedem Computerprogramm ist heutzutage ein Algorithmus vorhanden, der zuvor in einem Programmablaufschema oder Programmablaufplan (PAP) beschrieben wurde. Diese Algorithmen bestehen aus endlich vielen, wohldefinierten Einzelschritten.[1]

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1 Eigenschaften an einen Algorithmus

  • Determiniertheit
    • (Gleicher Startwert - Gleiches Ergebnis - Die Ausführung liefert das gleiche Ergebnis)
    • Algorithmen sind determiniert, wenn sie bei gleichen Parametern und Startwerten stets das gleiche Resultat liefern
  • Deterministisch
    • Zu jedem Zeitpunkt der Ausführung gibt es maximal eine Möglichkeit der Programmfortsetzung
  • Statische Finitheit
    • Die Beschreibung des Algorithmus ist endlich
  • Dynamische Finitheit
    • Menge an Daten inklusive und Zwischenspeicherung sind zu jeder Zeit endlich
  • Terminiertheit
    • Der Algorithmus bricht nach endlicher Zeit kontrolliert ab
    • Bei Betriebssystemprozessen laufen Programme teilweise in einer Endlosschleife (z.B. Warten auf einen Tastendruck oder Bewegung der PC-Maus)

2 Formulieren eines Algorithmus

  1. Präzise Beschreibung in einer natürlichen Sprache
  2. Mittels einer Pseudo-Porgrammiersprache (Pseduo-Code)
    1. Folge von Zuweisungen und Verzweigungen

3 Historisch

Der Begriff Algorithmus war ursprünglich mathematisch gedacht und stammt vom Namen des Mathematikers, Astronomen und Geographen Mohammad ibn Musa Al-Khwarismi, der in Bayt al-Hikma (Haus der Weisheit) in Bagdad Anfang des 9.Jahrhunderts forschte. Zwei seiner bedeutendsten Lehrbücher waren das Rechnen mit indischen Ziffern und „Hisab al-Jabr wa-l-Muqabala“. Im letzteren Buch führte er die klassische Algebra (Al-Jabr), die Wissenschaft vom Lösen von Gleichungen, systematisch ein.

Musa al-Chwaizimi (* um 780, lebte bis 835 oder 850). Die lateinische Übersetzung seines Werkes hatte den Titel Algoritmi de numero Indorum („Al-Chwarizmi über die indischen Zahlen“, Rom 1857).

4 Siehe auch

5 Literatur

  • Bayerische Landeszentrale für neue Medien: Dein Algorithmus - meine Meinung !, über Algorithmen und ihre Bedeutung für Meinungsbildung und Demokratie, München 2017

6 Einzelnachweise

  1. Hartley Rogers, Jr.: Theory of Recursive Functions and Effective Computability, Seite 2.

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