Zunft

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Die Zunft (althochdeutsch zumft) ist eine berufliche Körperschaft, meist von Handwerkern, die seit dem Mittelalter zur Wahrung gemeinsamer Interessen entstand. Diese Organisationsform existiert teilweise bis heute, wenn auch unter anderem Namen, etwa als Gilde, Gaffel, Amt (norddeutsch), Einung, Innung (sächsisch) oder Zeche. Zeitweise beherrschten die Zünfte das gewerbliche Leben durch zahllose Vorschriften, die den Zutritt neuer Konkurrenten unterbanden, was zu monopolartigen Strukturen, aber auch zu Konflikten führte und bereits im Mittelalter unter anderem in einem Zunftverbot 1231/1232 in Ravenna gipfelte.[1] Gleichwohl waren sie bis ins 19. Jahrhundert sehr einflussreich, während sie heute nur noch als private Interessenvertretungen auftreten dürfen. Umgangssprachlich wird der Begriff manchmal nur für eine bestimmte Berufsgruppe verwendet, ohne dass damit eine Organisation gemeint ist.

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. Der große Ploetz. Die Daten-Enzyklopädie der Weltgeschichte, 32. Auflage 1998, Seite 392

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