Oligarchie

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Die Oligarchie (von griechisch ὀλιγαρχία oligarchia „Herrschaft von wenigen“) ist in der klassischen (antiken) Verfassungslehre eine Entartung der Aristokratie. Zur Abgrenzung von dieser Bedeutung und in Besinnung auf den eigentlichen Wortsinn wird heute auch der an sich gleichbedeutende Begriff Oligokratie verwendet.

Die Oligarchie bei Platon (427–347 v. Chr.) ist die gesetzlose Herrschaft der Reichen, die nur an ihrem Eigennutz interessiert sind. Sie fällt wie die Aristokratie unter die Herrschaft der Wenigen, wobei diese als gesetzmäßige, am Gemeinwohl ausgerichtete Herrschaft gilt.[1]

1 Andere Lexika





2 Einzelnachweise

  1. Platon, Politikos, 291c-303d

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