Lyssenkoismus

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Der Lyssenkoismus war eine von dem sowjetischen Biologen Lyssenko begründete pseudowissenschaftliche Theorie, die auf den überholten Anschauungen von Jean-Baptiste de Lamarck aufbaute. Die Aussage des Lyssenkoismus lautete, dass die Eigenschaften von Kulturpflanzen nicht durch das Erbgut, sondern nur durch Umweltbedingungen bestimmt würden. Lyssenko gewann in der Sowjetunion unter Stalin ab 1938 eine maßgebende Stellung. Erst 1962 unter Chruschtschow wurde die Theorie offiziell widerlegt. In neuerer Zeit bezeichnet der Begriff Lyssenkoismus die politische Förderung pseudo- oder unwissenschaftlicher Thesen und die Behinderung der freien Wissenschaftsentfaltung.

1 Sie auch

Der Fall Lyssenko

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