Luxair

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Luxair
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Luxair (eigentlich Société Luxembourgeoise de Navigation Aérienne) ist die nationale Fluggesellschaft Luxemburgs mit dem Heimatflughafen Luxemburg International. Mit derzeit (Stand 2016) 18 Flugzeugen transportiert die Airline rund 1,6 Millionen Fluggäste pro Jahr innerhalb Europas. Die Fluggesellschaft ist Mitglied im Vielfliegerprogramm "Miles&More" der deutschen Airline Lufthansa.

1 Eigentümer[Bearbeiten]

Mehrheitseigentümer der Luxair ist der Staat Luxemburg mit 52%, desweiteren befinden sich Anteile in der Hand von Banken und anderen Shareholdern. Luxair ist damit der "Flag Carrier" des kleinen Großherzogtums.

2 Flotte[Bearbeiten]

Aufgrund ihrer Konzentration auf Regional- und Europaflüge beschränkt sich die Flotte der Luxair auf zwölf Propellermaschinen und sechs Jets vom Typ Boeing 737.

3 Unfälle[Bearbeiten]

Gemessen an ihrer kleinen Flottenstärke hat Luxair relativ viele Unfälle zu verzeichnen, wobei drei Flugzeugverluste und vor allem auch Todesopfer zu beklagen waren:

  • 1958 kollabierte das linke Hauptfahrwerk einer Propellermaschine, das Flugzeug kam von der Bahn ab und fing Feuer. Es gab zwar keine Todesopfer, die Maschine wurde jedoch völlig zerstört.
  • 1969 raste Luxair-Flug 303 bei der Landung in Luxemburg über die Landebahn hinaus, die Maschine wurde irreparabel beschädigt.
  • 2002 stürzte eine Fokker 50 nahe dem Flughafen Luxemburg auf einen Acker. Bei diesem Unglück kamen 20 Menschen, unter ihnen der bekannte luxemburgische Maler Michel Majerus, ums Leben. Nur der Kapitän und ein Passagier überlebten den Absturz.
  • 2003 kam eine Luxair-Maschine (Luxair-Flug 8852) am Flughafen Luxemburg von der Piste ab. Von den 12 Passagieren und Besatzungsmitgliedern an Bord wurde keiner verletzt.
  • 2015 verunglückte eine Bombardier DHC-8-400 der Luxair (Flug 9562) beim Start auf dem Flughafen Saarbrücken. Gemäß amtlichem Untersuchungsbericht fuhr die Kopilotin das Fahrwerk noch vor dem Abheben ein. Warum sie diesen völlig irrwitzigen Fehler begangen hatte, konnte indes nicht geklärt werden. Das Flugzeug rutschte daraufhin auf dem blanken Metall über die Startbahn und bremste sich so selbst ab. Keiner der schockierten 16 Passagiere und 4 Besatzungsmitglieder wurde verletzt, das Flugzeug wurde verschrottet.

4 Weblinks[Bearbeiten]