Kordilleren-Eisschild

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Kordilleren-Eisschild
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Der Kordilleren-Eisschild war ein Eisschild der im Lauf der letzten 2,6 Millionen Jahre immer wieder große Teile Nordamerikas bedeckte. Er umfasste Teile der US-Bundesstaaten Montana, Idaho, Washington, Alaska, die gesamte kanadische Provinz British Columbia, das kanadische Yukon-Gebiet und den Kontinantalschelf nördlich der Juan-de-Fuca-Straße. Während des letzteiszeitlichen Maximums von circa 24.500 bis 18.000 v. Chr. bedeckte er ungefähr 2.5 Millionen Quadratkilometer. Am östlichen Ende überlagerte sich der Kordilleren-Eisschild mit dem Laurentidischen Eisschild.[1]

1 Literatur[Bearbeiten]

  • Franz Linke und Fritz Möller: Handbuch der Geophysik, Band 2, Gebrüder Borntraeger, 1974, Seite 418 ff.

2 Belege[Bearbeiten]

  1. B. O. K. Reeves: The Nature and Age of the Contact between the Laurentide and Cordilleran Ice Sheets in the Western Interior of North America, Arctic and Alpine Research, Vol. 5, No. 1, 1973, Seite 1-16