Karlo Amirgulaschwili

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Karlo (Carl) Amirgulaschwili (კარლო ამირგულაშვილი; * 25. Februar 1985 in Telawi) ist ein georgischer Biologe und Umweltaktivist.

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1 Leben und wichtige Tätigkeiten

Schulbildung: Deutsche Schule in Telavi 1991 bis 2002. Studium: Iakob Gogebashvili Universität Telavi, Naturwissenschaftliche Fakultät, Studium der Biologie, Geografie, Ökologie 2002 bis 2006. Mit gerade einmal 15 Jahren hat er die Gesellschaft der Naturfreunde Georgiens in Telavi gegründet (19.05.2000). Nach sieben Jahre zählte diese Organisation unter seiner Leitung als 700 Mitglieder. Und 2005 gründete Amirgulashvili die erste unabhängige Umweltschutzzeitschrift im Kaukasus "Natur im 21. Jahrhundert".

Zur Zeit studiert der Biologe in Dresden "Raumentwicklung und Naturressourcenmanagement". Das Wohl seines Landes liegt ihm schon seit frühster Jugend am Herzen. Sehr engagiert setzt er sich auch auf Regierungsebene für sanften Tourismus, Ausbau der 11 Nationalparks und Anerkennung der Georgischen NaturFreunde auf internationaler Ebene ein (Lenius, Hessen Info 4/2008).

Amirgulashvili sieht eine wichtige Aufgabe in der Öffentlichkeitsarbeit sowie im Aufbau von Netzwerken, um der Naturschutzarbeit Stimmen und Einfluss zu verschaffen. "Jeder Mensch muss nur etwas ökologisch denken"- womit laut Amirgulashvili gemeint ist, dass damit der welt schon geholfen wäre (Ute Fröhner-Ludwig, 2008).

Amirgulashvili und seine Organisation streben eine ökologisch orientierte Politik an, damit die junge Generation die Chance hat, mit dem Reichtum des Landes verantwortungsbewusst umzugehen. "Noch ist leider die Bevölkerung sehr uninformiert weil das Fach Ökologie und Umweltschutz weder an Schulen, noch Hochschulen Inhalt des Lehrplans ist" (Andrea Soringer, 2005) .

Er arbeitete von 2002 bis 2005 als Executive Direktor der Naturfreunde Georgiens. Von August 2005 bis Dezember 2007 wechselte er als Vorstandsvorsitzender in den Vorstand der Gesellschaft der Naturfreunde Georgiens.

2003 bis 2007 engagierte sich Amirgulashvili al ehrenamtlicher Lehrer für Naturwissenschaften an der Integrativen Schule Telavi. Seit 2004 Verfasst er regelmäßig Artikel in verschiedenen Zeitschriften und Tageszeitungen zum Thema Umweltschutz. Seit Dezember 2004 ist er Vorstandsmitglied der Organisation "Georgisches Zentrum zum Schutz wilder Natur" GCCW und Seit 2005 Koordinator des Zentrums für Umweltmonitoring in Georgien (GSNF). Seit September 2009 Vorsitzender der Nationalen Umweltstuftung Georgiens (GNEC), die er 2009 gründete mit dem Ziel die Interessen des Natur- und Umwelschutzes auf nationaler Ebene weiterzuverfolgen. Diese Stiftung ist in ein Netz internationaler Kontakte eingebunden und plant für 2010 die Durchführung des "1. Internationalen Umweltschutzkongresses" in Georgen.

2 Projekte und Veranstaltungen

  • 2005-2006: Vorträge in Deutschland u.a. über die biologische Vielfalt Georgiens und die aktuellen Umweltprobleme in der Kaukasusregion. Gastgebende Organisationen waren Greenpeace Frankfurt, WWF Frankfurt, BUND, NaBu, Oberhessisches Forstamt, Partnerschaftsverein Biberach an der Riss, Wala GmbH, Universität Frankfurt, Umweltwerkstadt Wetterau, Naturfreunde Karben.
  • 2007: Wassermonitoring und Inventarisierung von Mülldeponien in Azerbaidschan und Armenien im Rahmen des Südkaukasus Wasser Projekts. USAID/CENN
  • 25.-28. September 2008: GSNF Delegat beim XX. Internationaler Klimakongress der NFI
  • Seit 1. März 2008 Stipendiat der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
  • 11.-19. März 2009: Vorträge bei den NFI Wien, NFI Frankfurt/M Deutschland zum Thema "Umweltpolitische Angelegenheiten in Kaukasus"

3 GSNF/CENN Veröffentlichungen

  • Monitoringbericht über Ilto Managed Reserve, GSNF, Zeitschrift Natur XXI Nr.11, 2006 (ein Monitoringbericht und Artikel über den Tusheti-Nationalpark)
  • Überlagerte Pestizide und schwerorganische Schadstoffe in der Natur- und Kulturlandschaften Ostgeorgiens (2007)
  • Grenzüberschreitende Probleme zwischen Georgien und Aserbaidschan im Alasani Flusslauf
  • Umweltschäden durch den georgisch-russischen Krieg in NaturFreunde Hessen, Info 4/2008

4 Literatur

  • Qocharian/Schmidt 2010, Berlin

5 Andere Lexika

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