Irdische und Himmlische Caritas

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"Irdische und Himmlische Caritas"
Rotkreuzpräsident Willi Sauer kauft das Gemälde "Irdische und Himmlische Caritas" für den Rotkreuz Nö Landesverband Tulln an der Donau an. Personen von links nach rechts: Willi Sauer, der Künstler, Rk Nö Chefärztin Elfriede Wilfinger und Vizepräsident Josef Schmoll. (Foto Martin Kalchhauser, Niederösterreichische Nachrichten)

Irdische und Himmlische Caritas ist ein Bild des österreichischen Malers Matthias Laurenz Gräff aus dem Jahr 2008.

1 Näheres zum Werk[Bearbeiten]

  • Es ist in Öl auf Jute gemalt.
  • Die Maße sind 150 mal 110 Zentimeter.
  • Das Gemälde wurde anlässlich der Ausstellung des Künstlers im Februar 2012 im Rot Kreuz Landesverband Niederösterreich seitens des Rotkreuzpräsidenten Willi Sauer angekauft
  • Es befindet sich heute im Landesverband des Roten Kreuzes Niederösterreich in Tulln an der Donau[1]

2 Bilderklärung[Bearbeiten]

"Das Gemälde zeigt verschiedene Arten der Caritas - Aufopferung und Nächstenliebe. Dieses Bild ist sinnbildlich für die Organisationen des Roten Kreuzes zu verstehen, das dem Caritas-Gedanken entsprossen ist. Es verbildlicht die Werte der unentgeltlichen- und unparteiischen Nächstenliebe, Aufopferung und Fürsorge.

Das Bild gliedert sich in zwei Hälften auf, wobei die untere Hälfte die Irdische Caritas zeigt. Zentral ist eine männliche Person dargestellt - sie könnte für einen erschöpften oder verwunderten Hirten stehen - der durch eine weibliche Person, einer Muse, Mut zugesprochen wird. Ihre Nächstenliebe wird durch die beruhigende Kraft der Musik die sie mittels ihrer Flöte ausübt und durch ihre trost- und anmutspendente Weiblichkeit symbolisiert. Daneben sieht man die Szenerie des Ritterschlages. Die ritterlichen Ideale waren auf die Hilfe der Unterdrückten, der Schwachen und auf die Nächstenliebe ausgerichtet. Oberhalb dieser Darstellung steht der Gekreuzigte Jesus, ein Symbol für die Aufopferung und Nächstenliebe. Er steht vor einem violetten Hintergrund, der schon die vergeistigten, veredelten Werte des Menschen zeigt.

Hier beginnt die Himmlische Caritas. Links und rechts von der Jesusfigur steigen Regenbogen empor, welche die tibetanischen Yogis als Himmelsleiter verwenden. Mittels dieser steigen die erlösten Seelen in den Himmel empor. Das braune Gesicht symbolisiert das göttliche Wesen Brahma das die erlösten Seelen einhaucht und sie in das Nirvana geleitet. Die Farben dieses Bildteiles sind in Grau und Weiß gehalten; Symbole für die gereinigten und erlösten Wesen, Gegenüber dem göttlichen Sog befindet sich eine Lotusblüte die im Buddhismus für den Zustand der absoluten Selbstlosigkeit und Reinheit steht. Durch die haben sich die bereits erlösten und göttlichen Wesen durch ihr übergroßes Mitgefühl zu den anderen Lebewesen selbst geboren um diesen zur Erlösung zu verhelfen. Die Fauna und Flora steht für den untrennbaren Einklang aller Lebewesen zu- und ineinander."

3 Link[Bearbeiten]

4 Einzelnachweis[Bearbeiten]

  1. Pressebericht in der NÖN, "Etikette hilft Kinderburg" vom 9. 5. 2012