Ig-Nobelpreis

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Der Ig-Nobelpreis (kurz Ignobel, gelegentlich als Anti-Nobelpreis bezeichnet) ist eine satirische Auszeichnung, um wissenschaftliche Leistungen zu ehren, die „Menschen zuerst zum Lachen, dann zum Nachdenken bringen“ („to honor achievements that first make people laugh, and then make them think“). Die Idee stammt von Marc Abrahams. Vergeben wird der Preis von der in Cambridge (USA) erscheinenden Zeitschrift Annals of Improbable Research.[1] Die erste Preisverleihung fand 1991 am Massachusetts Institute of Technology statt, seit 2012 werden die Preise an der Harvard-Universität überreicht. Der Begriff ist ein englischsprachiges Wortspiel: ignoble bedeutet „unwürdig, schmachvoll, schändlich“.

Wegen seiner Bestrebungen, die Atombombe weiterzuentwickeln, war der Physiker Edward Teller 1991 einer der Ersten, die diesen Preis erhielten: „... für seinen lebenslangen Einsatz, die Bedeutung von ‚Frieden‘ nachhaltig zu verändern“. Der Physiker Robert Matthews erhielt ihn für seine Studien zu Murphys Gesetz, insbesondere für den „Nachweis“, dass Toastbrotscheiben immer auf die gebutterte Seite fallen.

Im April 2019 fand erstmals in Deutschland eine IgNobel-Nacht mit Abrahams und Mitherausgeber und IgKomittee-Mitglied Mark Benecke statt.[2]

1 Andere Lexika





2 Weblinks

3 Einzelnachweise

  1. About The Ig® Nobel Prizes Internetseite der Annals of Improbable Research, abgerufen 7. April 2013 (engl.)
  2. Richard Friebe (2019) Perverse Stockenten - und Menschenfüße im Wodka. Marc Abrahams, Erfinder der Ig-Nobelpreise, kommt – mit Special Guest – ins Tempodrom. Tagesspiegel (Berlin), 12. April 2019

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