Gustav Schönherr

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Profil.png Profil: Schönherr, Gustav
Beruf deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
Persönliche Daten
31. August 1889
Hamburg
18. April 1933
Hamburg


Gustav Schönherr (* 31. August 1889 in Hamburg; † 18. April 1933 in Hamburg) war Werftarbeiter und Mitglied im Roter Frontkämpferbund

1 Leben[Bearbeiten]

Gustav Schönherr war Mitglied im Roten Frontkämpferbund (RFB), einer Organisation der KPD. Der RFB trat u. a. bei Demonstrationen und Veranstaltungen der KPD auf. Gustav Schönherr war eines der ersten Opfer der gleichgeschalteten Polizei. Er stürzte während seiner Vernehmung durch die Geheime Staatspolizei (Gestapo) im Hamburger Stadthaus aus dem Fenster des obersten Stockwerks.

„Schönherr, angeblich in selbstmörderischer Absicht im Haus des Kommando zur besonderen Verwendung (KZBV), Große Bleichen, aus dem Fenster gesprungen. Auf seinem Sterbebett erklärte er seinem Vater, man habe ihn nach entsetzlichen Misshandlungen aus dem Fenster geworfen“ (Auszug aus einem anonymen Schreiben, das in Hamburg im Sommer 1934 in großer Zahl Staatsanwälten, Pastoren, Rechtsanwälten und weiteren bekannten Persönlichkeiten zugeschickt wurde. Zitiert nach dem Gedenkbuch „Kola-Fu“, herausgegeben von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg 1987.)

Im Jahr 2009 setzte die Stadt Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Künstler Gunter Demnig einen Stolperstein im Gedenken an Gustav Schönherr vor dem ehemaligen Gestapo-Hauptquartier in Hamburg.

2 Einzelnachweise[Bearbeiten]

http://www.hh-heute.de/stolpersteinen-vor-der-stadtentwicklungsbehoerde/


3 Init-Quelle[Bearbeiten]

Entnommen aus der: Wikipedia

Autoren: Hyperdieter, Rita2008, Eastfrisian, Roland1952, Vwpolonia75