Generation Maybe

Aus PlusPedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Generation Maybe steht für ein unsicheres Lebensgefühl derjenigen, die in den 1980er Jahren geboren wurden und nun nach dem Studium oder Ausbildung nicht mehr weiter weiß. Planlosigkeit, ein Überfluss an Optionen und eine gewisse Angst zeichnen die Generation Maybe aus.

Coin Übrigens: Die PlusPedia ist NICHT die Wikipedia.
Wir sind ein gemeinnütziger Verein, PlusPedia ist werbefrei. Wir freuen uns daher über eine kleine Spende!

1 Entstehung des Begriffs

Den Begriff der Generation Maybe [1] prägte der Journalist und Autor Oliver Jeges erstmals in einem Artikel für die deutsche Tageszeitung die Welt im März 2012. Über seine Generation schreibt er: "Wir haben vergessen, wie man Entscheidungen trifft. Und wir haben es uns in unserer Unentschlossenheit bequem gemacht." Neben der von Florian Illies beschriebenen Generation Golf und der von Matthias Stolz diagnostizierten Generation Praktikum ist die Generation Maybe mittlerweile einer der am meistverbreiteten Generationenbegriffe im deutschen Sprachraum.

2 Internetphänomen

Der Artikel von Jeges über die Generation Maybe wurde bis Juni 2013 über 85.000 Mal alleine auf Facebook empfohlen und gehört damit zu den meistgelesenen Artikeln im deutschsprachigen Internet überhaupt. Auf den Beitrag folgten zahlreiche Reaktionen unter anderem in: taz [2], Welt [3][4][5], Süddeutsche Zeitung [6], FAZ [7], Die Presse [8]. Der deutsch-französische Kultursender arte [9]hat in seinem Magazin Yourope der Generation Maybe eine ganze Sendung gewidmet.

3 Generationenbegriff

In seiner Generation sieht Jeges Zögerer und Zauderer, die sich nicht so recht entscheiden können für den richtigen Lebensentwurf. Zu viele Optionen erschweren es den Maybes, den richtigen Weg einzuschlagen. Im Artikel heißt es: "Wir schlafwandeln durch eine vernetzte Welt voller Möglichkeiten und fühlen uns verunsichert angesichts der Fülle von Optionen. Wir wollen Lebenskünstler sein und denken wie Beamte. Wir verwalten das Erbe unserer Eltern und Großeltern. Ein postmodernes "Anything goes!" hat uns überrumpelt, und jetzt wissen wir nicht mehr weiter. Wir haben uns in eine Mentalität des Entweder-oder verrannt, die uns zum Verhängnis wurde; wollen überall dabei sein und nichts verpassen."

4 Weblinks

5 Einzelnachweise

  1. Oliver Jeges: Generation Maybe, Begriffschöpfung, Die Welt, 23. März 2012
  2. Felix Kartte: Wir sind keine Jammerlappen, taz, 9. April 2012
  3. Silke Mülherr: Fehldiagnose Maybe, Die Welt, 27. März 2012
  4. Cora Stephan: Auf in den Befreiungskampf, Die Welt, 1. April 2012
  5. Emil Rennert: Werdet endlich mutig und bekommt Kinder!, Die Welt, 28. April 2013
  6. Teresa Fries: Wir können uns entscheiden, Süddeutsche Zeitung, 13. Februar 2013
  7. Eva Berendsen: Wir wollen lieber nicht - oder doch?", FAZ, 13. Februar 2013
  8. Thomas Kramar: Es ist zum heulen, Die Presse, 2. April 2012
  9. Arte: Berlin, Welthauptstadt der Generation Maybe, Arte, 13. Juni 2012

Löschdiskussion

Diesen Artikel melden!
Verletzt dieser Artikel deine Urheber- oder Persönlichkeitsrechte?
Hast du einen Löschwunsch oder ein anderes Anliegen? Dann nutze bitte unser Kontaktformular

PlusPedia Impressum
Diese Seite mit Freunden teilen:
Mr Wong Digg Delicious Yiggit wikio Twitter
Facebook




Bitte Beachte:
Sämtliche Aussagen auf dieser Seite sind ohne Gewähr.
Für die Richtigkeit der Aussagen übernimmt die Betreiberin keine Verantwortung.
Nach Kenntnissnahme von Fehlern und Rechtsverstößens ist die Betreiberin selbstverständlich bereit,
diese zu beheben.

Verantwortlich für jede einzelne Aussage ist der jeweilige Erstautor dieser Aussage.
Mit dem Ergänzen und Weiterschreiben eines Artikels durch einen anderen Autor
werden die vorhergehenden Aussagen und Inhalte nicht zu eigenen.
Die Weiternutzung und Glaubhaftigkeit der Inhalte ist selbst gegenzurecherchieren.


Typo3 Besucherzähler - Seitwert blog counter
java hosting vpn norway