Dioecesis

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Die römischen Diözesen unter Kaiser Diokletian um das Jahr 300

Dioecesis (deutsch: Diözese) war eine Verwaltungseinheit des Römischen Reiches. Der Begriff wurde bereits von Cicero verwendet. Die Zahl der Provinzen stieg mit zunehmender Größe des Reiches, so dass eine Neugliederung erforderlich wurde. Unter Kaiser Diokletian wurden die Zahl von 46 Provinzen durch Neuaufteilung auf 101 erhöht und um das Jahr 300 zwölf Diözesen als übergeordnete Verwaltungsebene eingeführt, wobei mehrere Provinzen zu einer Diözese zusammengefasst wurden. Die Zahl der Provinzen in einer Diözese war unterschiedlich - sie reichte von 4 bis 17. Nach der Reichsteilung 395 wurde diese Verwaltungsgliederung grundsätzlich beibehalten und später von der katholischen Kirche übernommen.

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