Charlie Chaplin

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Charlie Chaplin, eigentlich Charles Spencer (* 16. April 1889 in London; † 25. Dezember 1977 in Corsier-sur-Vevey, Schweiz) war ein britischer Filmschauspieler, Komiker, Regisseur, Komponist und Produzent.

1 Ein komisches Genie

Chaplin gilt als einer der beliebtesten Unterhalter aller Zeiten. Sein komisches Genie und sein pantonimisches Talent war herausragend. Kein Schauspieler der frühen Filmepoche hat seinen Ruhm in gleicher Weise bis heute bewahren können.

17jährig trat Chaplin, dessen Eltern auch beim Theater waren, in eine Vaudeville-Truppe ein. 1913 - während einer Amerikatournee - wurde er von dem Stummfilmpionier Mack Sennett entdeckt. Bereits im ersten Jahr ließ ihn Sennett für seine Keystone Co. in 35 Slapstickkomödien auftreten.

Im Laufe der Zeit perfektionierte Chaplin seine Rolle, für die er weltberühmt wurde: der heruntergekommene Vagabund mit Melone und ausgebeulten Hosen, der durch die Gemeinheit der Mitmenschen oder die Tücke des Objekts in höchste Gefahr gerät, sich aber auf abenteuerliche und groteske Weise gerade so noch retten kann.

2 United Artists

1919 gründete Chaplin zusammen mit Mary Pickford, Douglas Fairbanks und dem Regisseur D. W. Griffith die United Artists, eine US-amerikanische Filmgesellschaft.

3 "The Kid" und andere Welterfolge

Auf seinen ersten abendfüllenden Spielfilm The Kid (1921) reflektiert Chaplin die eigene Kindheit. Weitere Welterfolge wie Gold Rush (1925), City Lights (1931, sein erster Tonfilm), Modern Times (1936) und The Great Dictator (1940) folgten.

4 Rückkehr in USA verweigert

1952 wurde Chaplin wegen "unamerikanischen Verhaltens" die Rückkehr aus Europa in die USA verweigert. Chaplin hatte die amerikanische Staatsbürgerschaft nie angenommen. Er entschied sich dafür, zusammen mit seiner vierten Ehefrau in die Schweiz zu übersiedeln. Er drehte zwar weiterhin Filme, abgesehen von Limelight (1952) gelang jedoch kein Kassenerfolg mehr.[1][2] [3][4][5]

5 Einzelnachweise

  1. Joe Hembus, Charlie Chaplin, 1989
  2. Udo Sautter, C.H.Beck, 2006
  3. Wilfried Wiegand, Hg., Über Chaplin, 1989
  4. David Robinson, Chaplin (1993)
  5. Wolfram Tichy, Charlie Chaplin, 1998

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